Am 27. Januar wirkt sich Chinas Reaktion auf Präsident Trumps Zollpolitik still und leise auf die globalen Kapitalströme aus, und sogar der Bitcoin-Markt ist betroffen. Seit Trumps Amtsantritt haben die Vereinigten Staaten hohe Zölle auf fast alle chinesischen Importe verhängt, im Durchschnitt etwa 29,3 %. Als Reaktion darauf hat China den Kapitalflusszyklus unter Handelsdruck stabilisiert, indem es den RMB-Wechselkurs streng kontrolliert, die Exportwettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten und die Deflation eingedämmt hat.
Der JPMorgan Chase-Bericht wies darauf hin, dass Chinas Wechselkursstrategie dazu beigetragen hat, die vom US-Dollar dominierte globale Liquidität während Handelsspannungen zu erhöhen. Diese Operation wirkt sich indirekt auf den Bitcoin-Preis aus: Bitcoin kann fallen, wenn erhöhte Risikoaversion zu einer Verschärfung der Liquidität im US-Dollar führt; Und wenn die Handelsspannungen nachlassen oder die Kapitalflüsse wieder aufgenommen werden, hat Bitcoin Raum zur Erholung. Diese Logik spiegelte sich in der Eskalation der Handelssituation im März-April letzten Jahres wider.
Arthur Hayes betonte außerdem, dass Handelsabkommen oft nur an der Oberfläche kratzen und dass echte Marktanpassungen durch Devisenpolitik, Kapitalbilanzinstrumente und das Liquiditätsmanagement des Staatsanwalts vorgenommen werden. Chinas Interaktion mit der US-Dollar-Liquidität durch RMB-Kontrolle und Zollstrategien hat einen makroökonomischen Umwelteffekt auf den Bitcoin-Handel geschaffen.
Der asiatische Ausblick von JPMorgan zeigt, dass trotz der intensiven US-Zölle und Chinas Exporten in die Vereinigten Staaten unter 10 % der Exportmotor weiterhin stabil ist, mit einem erwarteten Wachstum der realen Exporte im Jahr 2025 um etwa 8 % und einem globalen Marktanteil von etwa 15 %. Der RMB-Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar bleibt in einem niedrigen Volatilitätsbereich, und politische Entscheidungsträger priorisieren die Exportwettbewerbsfähigkeit und kontrollieren Deflationsrisiken, während sie eine stabile Marktliquidität aufrechterhalten.
Dieses makroökonomische Umfeld bedeutet, dass die Volatilität des Bitcoin-Marktes eher auf globale Liquiditätsübertragung zurückzuführen ist als auf die einseitige Wertsteigerung des RMB. Anleger müssen auf die Handelsspannungen zwischen den USA und China, die Liquidität des US-Dollars und das Kursmanagement des RMB achten, da dies zu Bitcoin-Preiskorrekturen oder Handelsmöglichkeiten in kritischen Momenten führen kann.
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