Sillytuna verliert $24M in Krypto nach körperlicher Attacke, die den Zugriff auf die Brieftasche zum Ziel hatte

CryptoNewsLand
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  • Ein gewaltsamer Crypto-Wrench-Angriff hat laut PeckShield etwa 24 Millionen US-Dollar von einer mit Sillytuna verbundenen Brieftasche abgezogen.

  • Crypto-Wrench-Angriffe stiegen 2025 um 75 %, da Kriminelle zunehmend wohlhabende digitale Vermögensinhaber ins Visier nehmen.

  • Sicherheitsexperten warnen, dass Crypto-Wrench-Angriffe Brieftaschen und Sicherheits-Tools umgehen, indem sie direkt die Opfer angreifen.

Die Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield berichtete über einen größeren Krypto-Diebstahl, bei dem eine mit dem Influencer Sillytuna verbundene Brieftasche betroffen war. Die Angreifer leerten fast 24 Millionen US-Dollar in aEthUSDC von der Adresse. Das Unternehmen vermutete zunächst einen Adressvergiftungsangriff. Ermittler beobachteten auch, dass der Angreifer kurz nach dem Diebstahl kleine Beträge auf Arbitrum übertrug.

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Dies ermöglicht Fintech-Plattformen, Gelder mit USDPT zu transferieren und sich mit Western Unions globalem Auszahlungsnetzwerk zu verbinden.

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— TU Airdrop Daily (@daily_tu69577) 5. März 2026

Doch die Situation nahm schnell eine andere Wendung. Sillytuna stellte später klar, dass der Vorfall keinen Adressvergiftungsangriff beinhaltete. Stattdessen folgte der Diebstahl einer gewalttätigen physischen Attacke gegen den Brieftaschenbesitzer. Die Polizei hat inzwischen eine Untersuchung des Angriffs eingeleitet.

Physische Gewalt hinter dem 24-Millionen-Dollar-Krypto-Diebstahl

Ermittler bestätigten, dass die gestohlenen Vermögenswerte hauptsächlich aus aEthUSDC bestanden, einer bridgierten Version des USD Coin. Die Angreifer transferierten die Gelder von der Adresse 0x6f…0322, bevor sie sie durch Zwischen-Wallets weiterleiteten. On-Chain-Analysten verfolgten mehrere Transaktionen über verschiedene Adressen. Einige der Gelder wurden dabei über Bridging-Routen nach Arbitrum bewegt.

Berichte deuten darauf hin, dass Kriminelle direkte physische Nötigung nutzten, um Zugang zur Brieftasche zu erhalten. Die Angreifer setzten Drohungen, Waffen und Entführungsdruck während des Angriffs ein. Diese Art von Verbrechen fällt in die Kategorie der sogenannten Wrench-Attacken in der Krypto-Industrie. Diese Angriffe basieren auf Gewalt statt auf technische Schwachstellen der Blockchain.

Im Gegensatz zu typischen Hacks umgehen Wrench-Attacken digitale Sicherheitsmaßnahmen. Hardware-Wallets, Cold Storage-Systeme und Zwei-Faktor-Authentifizierung können diese Verbrechen nicht verhindern. Stattdessen zielen die Täter auf Personen ab, die große digitale Vermögensportfolios besitzen.

Wrench-Attacken nehmen zu, während das Krypto-Vermögen wächst

Sicherheitsforscher berichten von einem deutlichen Anstieg dieser Verbrechen in den letzten zwei Jahren. Früher in der Geschichte des Kryptomarktes traten solche Angriffe selten öffentlich auf. Zwischen 2014 und 2022 gab es nur gelegentliche Fälle weltweit.

Der Trend änderte sich jedoch während des Marktbooms zwischen 2023 und 2024. Daten von CertiK zeigen etwa 40 bis 41 dokumentierte Wrench-Attacken im Jahr 2024. Diese Vorfälle markierten den Beginn eines deutlichen Aufwärtstrends.

Die Lage verschärfte sich 2025 weiter. Der Sicherheitsbericht Skynet von CertiK bestätigte 72 verifizierte Fälle von Crypto-Wrench-Attacken weltweit. Diese Zahl stieg im Vergleich zu 2024 um 75 %.

Zudem überstieg der bestätigte finanzielle Schaden in diesem Jahr 40 Millionen US-Dollar. Auch physische Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Verbrechen nahmen stark zu. Forscher verzeichneten einen Anstieg um 250 % bei gewalttätigen Angriffen auf digitale Vermögensinhaber.

Entführungen wurden zur häufigsten Taktik. Sicherheitsanalysten dokumentierten etwa 25 Entführungsfälle im Jahr. Europa machte mehr als 40 % der weltweiten Vorfälle aus.

Mehrere gewalttätige Fälle erregten internationale Aufmerksamkeit. Behörden berichteten von einer Entführung von David Balland und seiner Ehefrau in Frankreich. Gleichzeitig führten Kriminelle einen gewalttätigen Hausraub in Vancouver durch, um etwa 1,5 Millionen US-Dollar in Bitcoin zu stehlen.

Ermittler dokumentierten auch einen tödlichen Fall in der Ukraine, bei dem der Sohn eines stellvertretenden Bürgermeisters beteiligt war. Zudem gab es mehrere Geiselnahmen mit Familienmitgliedern in den USA.

Frühe Daten für 2026 deuten auf anhaltendes Wachstum hin

Sicherheitsexperten glauben, dass viele Vorfälle nicht gemeldet werden. Opfer vermeiden oft eine öffentliche Offenlegung aus Sicherheitsgründen oder privaten Einigungen. Daher könnten die tatsächlichen Verluste die veröffentlichten Zahlen übersteigen.

Frühe Daten deuten darauf hin, dass der Trend auch 2026 anhält. Forscher verzeichneten allein im Januar und Februar mindestens 11 Wrench-Attacken. Analysten führen den Anstieg auf das wachsende Vermögen während der Krypto-Bullenmärkte zurück.

Kriminelle Gruppen zielen zunehmend auf Personen ab, die durch digitale Vermögenswerte neu wohlhabend erscheinen. Daher warnen Sicherheitsexperten, dass die persönliche Sicherheit nun eine zentrale Rolle beim Schutz von Krypto-Vermögenswerten spielt.

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