Indiana wird der erste US-Bundesstaat, der Investitionen in Bitcoin und Kryptowährungen in öffentliche Rentenpläne erlaubt – eine positive politische Entwicklung, die die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte erweitert und gleichzeitig Zahlungen, Mining, Verwahrung und Blockchain-Aktivitäten landesweit schützt.
Indiana verabschiedete am 3. März eine neue Gesetzgebung zur Nutzung und Investition in Kryptowährungen, nachdem Gouverneur Mike Braun den House Bill 1042 in Kraft gesetzt hatte. Das Gesetz mit dem Titel „Regulierung und Investition in Kryptowährungen“ legt Regeln für Investitionen in digitale Vermögenswerte, Zahlungen, Verwahrungsrechte, Mining-Aktivitäten und den Zugang zu Rentenplänen fest.
Vaneck-Head of Digital Assets Research Matthew Sigel teilte Details der Entwicklung auf der Social-Media-Plattform X. Er erklärte:
„Indiana ist der erste Bundesstaat in den USA, der die Aufnahme von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in staatlich verwaltete Renten- und Sparkonten legalisiert.“
Der Beitrag skizzierte, wie das Gesetz den Kryptowährungsexposure in bestimmte öffentliche Sparkonten integriert.
Das Gesetz schafft einen regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte und weist mehrere öffentliche Investitionsprogramme an, Zugang zu Kryptowährungen zu bieten. Es verlangt, dass bestimmte staatlich verwaltete Pläne bis zum 1. Juli 2027 ein selbstgesteuertes Brokerage-Konto anbieten, das mindestens eine Kryptowährungsanlageoption enthält. Das Gesetz definiert Kryptowährungen als virtuelle Währungen, die nicht von einer zentralen Behörde ausgegeben werden und als Tauschmittel fungieren, wobei Verschlüsselung zur Transaktionsüberprüfung verwendet wird. Über die Brokerage-Struktur können Teilnehmer direkt in Kryptowährungen investieren, anstatt nur über traditionelle Wertpapierprodukte. Das Gesetz beschreibt auch, wie Planverwalter Anlageleitlinien, Bewertungsverfahren, Verwaltungskosten und Kontoverwaltungsregeln für diese digitalen Vermögenswerte festlegen können.
Sigel erläuterte auch, wie das Investitionsframework innerhalb dieser Konten funktionieren wird. Er sagte:
„Von nun an sollten staatlich verwaltete Renten- und Sparkonten mindestens eine Kryptowährung als Anlageoption in einem selbstgesteuerten Brokerage-Konto bereitstellen. Dieses Konto ermöglicht es Nutzern, Knoten zu betreiben und Peer-to-Peer-Transaktionen durchzuführen.“
Der Geschäftsführer klärte weiter, welche Arten von kryptobezogenen Produkten in den Plänen erscheinen könnten. Er fügte hinzu: „Exchange-Traded Funds (ETFs) können in diese Pläne aufgenommen werden, aber Stablecoin-bezogene Fonds nicht, da derzeit Unklarheiten bezüglich der Rendite-Strukturen von Stablecoins bestehen.“
Neben den Bestimmungen für Renteninvestitionen beschränkt das Gesetz staatliche und lokale Behörden darin, die Nutzung digitaler Vermögenswerte für rechtmäßige Zahlungen zu verbieten oder die Fähigkeit einer Person einzuschränken, Kryptowährungen durch selbstgehostete oder Hardware-Wallets zu halten. Es verhindert auch, dass die meisten öffentlichen Behörden Blockchain-Aktivitäten wie den Betrieb von Knoten, die Entwicklung von Blockchain-Software, die Übertragung digitaler Vermögenswerte oder die Teilnahme am Staking blockieren. Zusätzliche Bestimmungen schützen Kryptowährungs-Mining-Unternehmen, die in Industriegebieten tätig sind, und erlauben private Digital-Asset-Mining-Aktivitäten in Wohngebieten, sofern diese den üblichen Zonierungsregeln für vergleichbare Aktivitäten folgen.
Es erlaubt, dass staatlich verwaltete Renten- und Sparkonten Bitcoin und andere Kryptowährungen als Anlageoptionen aufnehmen.
Ja, börsengehandelte Fonds, die an Kryptowährungen gebunden sind, können in berechtigten Rentenkonten angeboten werden.
Nein, das Gesetz schließt Stablecoin-bezogene Fonds aus, da Unsicherheiten bezüglich der Rendite-Strukturen von Stablecoins bestehen.
Pensionsanbieter müssen bis zum 1. Juli 2027 digitale Vermögenswerte als Investitionsoptionen integrieren.