Internationale Energieagentur plant die Freigabe der „größten jemals“ Ölreserven, über 180 Millionen Barrel, um die Blockade von Homs zu bekämpfen und den Ölpreisanstieg zu unterdrücken.

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WSJ berichtet: Die Internationale Energieagentur (IEA) hat bei einer Notfallkonferenz in 32 Mitgliedsländern den bisher größten Ölreserven-Release der Geschichte vorgeschlagen, der die Gesamtmenge von 182 Millionen Barrel aus dem Jahr 2022 während des Russland-Ukraine-Kriegs übertrifft. Die internationale Gemeinschaft versucht, durch systematische Maßnahmen aktiv in die Energiekrise einzugreifen, die durch die Kriegsführung im Iran ausgelöst wurde.
(Vorgeschichte: Vereinigte Arabische Emirate und Kuwait kündigen Ölproduktionseinschränkungen an, Energieversorgung im Nahen Osten unterbrochen, G7 verzichtet vorerst auf strategische Reserven freizugeben)
(Hintergrund: Iranische Revolutionsgarden: Der Hormuz-Straßenzugang ist bereits blockiert! Jedes Schiff, das durchkommt, wird zerstört)

Inhaltsverzeichnis

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  • Rekordvolumen: Übertrifft 182 Millionen Barrel während des 2022er Russland-Ukraine-Kriegs
  • Hormuz fast vollständig gesperrt: 20 % des weltweiten Ölflusses täglich hier
  • Inflationswarnung: Bleiben die Ölpreise hoch, sind Marktkorrekturen unvermeidlich

Seit Ende Februar, als die USA und Israel den Iran bombardierten, sind die Ölpreise zeitweise um über 60 % gestiegen und haben die Marke von 110 USD pro Barrel überschritten, was eine Inflationswarnung in den globalen Märkten auslöste. Vor diesem Hintergrund berichtet die Wall Street Journal (WSJ) heute (11.), dass die IEA sofort Maßnahmen ergriffen hat:

Die IEA hat 32 ihrer Mitgliedsländer den Vorschlag unterbreitet, die größten jemals vorgeschlagenen Ölreserven freizugeben. Die Abstimmung soll am 11. März erfolgen.

Rekordvolumen: Übertrifft 182 Millionen Barrel während des 2022er Russland-Ukraine-Kriegs

Laut Insider-Quellen gegenüber WSJ wird das vorgeschlagene Freigabemenge „die Rekordmenge von 182 Millionen Barrel übersteigen, die 2022 zweimal vom Markt freigegeben wurde“, damals im Zuge der umfassenden Invasion Russlands in die Ukraine, die ebenfalls zu globaler Energiepanik führte.

Die Zustimmung zu diesem Reserve-Release ist jedoch äußerst schwierig: Wenn auch nur eines der 32 Mitgliedsländer widerspricht, könnte sich die Entscheidung verzögern. Ohne Gegenstimmen wird der Plan jedoch definitiv umgesetzt, und die entsprechenden Mechanismen werden aktiviert.

Die Stärke der IEA bei diesem Schritt liegt in ihren enormen Reserven. Geschäftsführer Birol erklärt, dass die Mitgliedsländer derzeit etwa 1,2 Milliarden Barrel öffentliche Ölreserven halten, zusätzlich rund 600 Millionen Barrel an verpflichtenden kommerziellen Beständen. Zusammen könnten diese etwa 124 Tage Versorgung im Persischen Golf bei Unterbrechungen decken.

Hormuz fast vollständig gesperrt: 20 % des weltweiten Ölflusses täglich hier

Der unmittelbare Auslöser für die Notmaßnahme der IEA ist die nahezu vollständige Sperrung des Hormuz-Straßens. Diese enge Wasserstraße verbindet den Persischen Golf mit den globalen Märkten und trägt täglich etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports. Die Bedrohung durch iranische Angriffe auf Tanker hat den Schiffsverkehr fast zum Erliegen gebracht, hunderte Schiffe warten außerhalb der Passage auf Durchfahrt.

Seit dem ersten Angriff der US-israelischen Koalition auf den Iran am 28. Februar ist die Blockade im Hormuz bereits die zweite Woche. Alternativpipelines könnten nur maximal 25-35 % der Lücke schließen; die verbleibende Lücke lässt sich mit bestehenden Infrastrukturmaßnahmen nicht vollständig ausgleichen.

Inflationswarnung: Bleiben die Ölpreise hoch, sind Marktkorrekturen unvermeidlich

Ökonomische Experten warnen, dass anhaltend hohe Ölpreise die globale Inflation erheblich beeinflussen: Die steigenden Dieselpreise erhöhen direkt die Logistikkosten, was wiederum die Preise für Lebensmittel, Fertigung und andere Waren in die Höhe treibt. Sollte die Federal Reserve die Zinsen wegen der Inflationsbekämpfung verzögern oder sogar wieder anheben, steigen die Risiken für eine Marktkorrektur deutlich.

Ob die von der IEA vorgeschlagene Freigabe der Reserven die Ölpreise wirksam senken und die globale Inflation lindern kann, hängt von der Geschwindigkeit der Umsetzung und der tatsächlichen Freigabe durch die Mitgliedsländer ab.

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