Die Lage im Hormuzstraße spitzt sich zu: Trump warnt den Iran, US-Streitkräfte versenken 16 Minenjagdboote, was weltweite Energiepreise erschüttert

GateNews

Am 11. März berichtete CNBC, dass das US Central Command erklärt habe, dass die US-Streitkräfte am Dienstag mehrere iranische Schiffe in der Nähe des Hormus-Straße versenkt haben, darunter 16 Minenlegeboote. Zuvor gab es Berichte, dass Teheran versuche, in diesem global wichtigen Energietransportweg Minen zu legen. Präsident Trump warnte anschließend auf der Social-Media-Plattform Truth Social, dass Iran, falls er Minen im Kanal legt und diese nicht sofort entfernt, mit „beispiellosen militärischen Konsequenzen“ rechnen müsse.

Trump fügte hinzu, dass von den versenkten Schiffen zehn bereits außer Dienst gestellte Minenlegeboote seien und betonte, dass die US-Militäraktionen möglicherweise weiterhin andauern werden. Das US-Medium CNN berichtete, dass Iran in letzter Zeit tatsächlich Minen im Hormus-Straße deployiert habe, allerdings in relativ begrenztem Umfang, in den vergangenen Tagen nur „einige Dutzend“. Quellen zufolge besitzt Iran jedoch noch immer über 80 % seiner kleinen Schiffe und Minenlegeboote, was theoretisch die Fähigkeit bedeutet, mehrere hundert Minen in diesem Wasserweg zu legen.

Der Hormus-Straße liegt zwischen Oman und Iran und ist einer der wichtigsten Energietransportrouten weltweit. Die Energieberatungsfirma Kpler schätzt, dass bis 2025 täglich etwa 13 Millionen Barrel Rohöl durch diese Meerenge transportiert werden, was rund 31 % des weltweiten Seerohrölhandels entspricht. Mit der Eskalation der Lage im Nahen Osten stiegen die internationalen Ölpreise zeitweise auf fast 120 US-Dollar pro Barrel, sanken aber später wieder. Derzeit liegt der Preis für US West Texas Intermediate (WTI) bei etwa 84,9 US-Dollar pro Barrel, während Brent-Öl bei etwa 88,9 US-Dollar notiert.

Das US-Medium CBS News berichtete, dass Iran möglicherweise seine Minenoperationen ausweiten wolle, wobei jedes kleine Schiff zwei bis drei Minen transportieren könne. Schätzungen zufolge könnten im iranischen Bestand zwischen 2000 und 6000 Minen liegen. Das Robert Strauss Center for International Security and Law weist darauf hin, dass Iran durch begrenzte Minenlegungen eine Abschreckung auf den Schifffahrtsverkehr ausüben und gleichzeitig Schiffe in leichter kontrollierbare Routen lenken könne.

Gleichzeitig sind die Kosten für Versicherungen gegen Risiken im Seekrieg in letzter Zeit stark gestiegen, mehrere Versicherungsunternehmen haben die Deckung für Routen im Persischen Golf vorübergehend ausgesetzt. Trump hatte zuvor erklärt, dass die USA eine politische Risiko-Versicherung für den maritimen Handel im Golf bereitstellen und möglicherweise die Öltanker durch die Hormus-Straße eskortieren würden. Laut Reuters weigert sich das US-Marinekommando jedoch derzeit, einige Schutzaufträge zu erfüllen, da das Risiko von Angriffen nach wie vor zu hoch sei.

Original anzeigen
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare