Südkoreas Hana Financial Group hat eine strategische Partnerschaft mit der Standard Chartered Group unterzeichnet, um bei globalen Bankgeschäften und aufkommenden digitalen Vermögenswerten, einschließlich Stablecoins, zusammenzuarbeiten.
Laut der Korea Herald und mehreren anderen lokalen Berichten wurde das Memorandum of Understanding (MOU) am 13. März im Hauptsitz der Hana Bank im Jung-gu-Viertel von Seoul unterzeichnet, von Hana Financial Group Vorsitzendem Ham Young-joo und Standard Chartered Group CEO Bill Winters. Die Vereinbarung, die um den 15. März öffentlich bekannt gemacht wurde, sieht eine Zusammenarbeit in traditionellen Finanzdienstleistungen und neuen blockchain-basierten Initiativen vor.
Die Partnerschaft konzentriert sich auf die Erweiterung der Zusammenarbeit in Investment Banking, Kapitalmärkten, Treasury-Operationen und Devisengeschäften. Beide Institute planen auch, gemeinsam Chancen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu erkunden, einschließlich Stablecoins, Blockchain-Infrastruktur, Verwahrungsdiensten und breiteren Token-Ökosystemen.
Bildquelle: Korean Herald.
Führungskräfte beider Gruppen sagten, das Abkommen kombiniere Hanas starke inländische Bankpräsenz und Digitalfinanzstrategie mit Standard Charteds globalem Netzwerk und bestehenden Initiativen im Bereich digitaler Vermögenswerte. Die Institute erklärten, dass die Nutzung ihrer internationalen Reichweite dabei helfen könnte, neue Wachstumsfelder zu identifizieren, da Finanzmärkte zunehmend Blockchain-Technologien integrieren.
Ham erklärte, dass die Partnerschaft die globale Wettbewerbsfähigkeit stärken und gleichzeitig Türen zu aufkommenden Finanzsektoren öffnen werde. „Die Partnerschaft zwischen Hana Financial Group und Standard Chartered, aufgebaut auf breiten globalen Netzwerken und vielfältiger Finanzexpertise, wird zu einem starken Wettbewerbsvorteil im globalen Finanzwesen,“ sagte er.
Winters beschrieb Südkorea als einen wichtigen Finanzhub in Asien und sagte, die Zusammenarbeit sei ein bedeutender Schritt zur Erweiterung des globalen Netzwerks von Standard Chartered. Er fügte hinzu, dass die Kooperation mit Hana das Wachstum im grenzüberschreitenden Finanzdienstleistungsbereich und bei technologiegetriebenen Bankmodellen unterstützen könnte.
Die neue Vereinbarung baut auf einer früheren Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen auf. Im Dezember 2025 erhielt Hana Securities Zugang zu einer digital nativen Anleihe, die von Standard Chartered unter Verwendung von Distributed Ledger Technology strukturiert wurde, was eine nahezu sofortige Abwicklung ermöglichte.
Hana Financial Group hat in den letzten Jahren ihre Strategie im Bereich digitaler Vermögenswerte kontinuierlich ausgebaut, darunter eine Partnerschaft mit dem Krypto-Verwahrungsanbieter Bitgo und die Teilnahme an Bitgo Korea zusammen mit SK Telecom. Das Unternehmen war auch an Konsortialbemühungen beteiligt, die won-denominierte Stablecoins und blockchain-basierte Überweisungssysteme erforschen.
Standard Chartered hat ebenfalls seine Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte ausgeweitet, indem es 2025 Spot-Bitcoin- und Ethereum-Handel für institutionelle Kunden einführte und die Verwahrungsdienste in mehreren Regionen ausbaute. Die Bank hat zudem tokenisierte Einlagen und Stablecoin-Initiativen im Rahmen regulierter Rahmenwerke in Märkten wie Hongkong geprüft.
Die Partnerschaft kommt, während Südkorea sein regulatorisches Umfeld für digitale Vermögenswerte weiter verfeinert. Das vorgeschlagene Gesetz, bekannt als Digital Asset Basic Act, soll die Anforderungen für die Ausgabe von Stablecoins klären, einschließlich Kapitalstandards und Reservevorschriften, was möglicherweise den Weg für eine stärkere Beteiligung von Geschäftsbanken ebnen könnte.
Das Abkommen konzentriert sich auf die Zusammenarbeit im Bereich globaler Bankdienstleistungen und die Erkundung digitaler Vermögenswert-Initiativen, einschließlich Stablecoins, Verwahrung und Blockchain-Infrastruktur.
Das Memorandum of Understanding wurde am 13. März 2026 im Hauptsitz der Hana Bank in Seoul unterzeichnet.
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Vorgeschlagene Gesetze wie der Digital Asset Basic Act könnten Reserve- und Kapitalanforderungen für die Ausgabe von Stablecoins durch Finanzinstitute festlegen.