Südkoreas regulatorischer Druck auf Kryptowährungen hat sich verschärft. Die Behörden haben Bithumb mit 36,8 Milliarden Won, etwa 24,6 Millionen US-Dollar, bußgeldbelegt und eine teilweise sechsmonatige Sperre verhängt, nachdem sie weit verbreitete Verstöße gegen die Geldwäschebekämpfung festgestellt hatten.
Die Verstöße sind erheblich. Die Regulierungsbehörden identifizierten etwa 6,65 Millionen Verstöße, darunter 3,55 Millionen Fälle fehlgeschlagener Kundenidentitätsprüfungen und mehr als 3 Millionen Fälle, in denen verdächtige Transaktionen nicht ordnungsgemäß blockiert wurden. Die Börse verarbeitete außerdem Zehntausende von Überweisungen, die mit nicht registrierten ausländischen Krypto-Firmen durchgeführt wurden, trotz wiederholter Warnungen.
Diese Geschichte ist ein Auszug aus dem Unchained Daily Newsletter.
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Die Sperre betrifft nur neue Nutzer, was bedeutet, dass bestehende Kunden weiterhin handeln und Gelder bewegen können. Dennoch gehen die Strafen über die Plattform selbst hinaus. Der CEO von Bithumb erhielt eine formelle Rüge, während sein Compliance-Beauftragter suspendiert wurde.
Dies ist Teil einer umfassenderen Durchgreifaktion. Südkorea hat bereits Upbit und Korbit wegen ähnlicher Verstöße mit Bußgeldern belegt, was auf eine klare Verschärfung der Aufsicht hinweist.