Robert Kiyosaki warnt erneut vor Asset-Bubbles, fordert ein Bitcoin-Ziel von 750.000 USD; Markt bleibt skeptisch bezüglich seiner Prognose und Begründung.
„Rich Dad, Poor Dad“-Autor Robert Kiyosaki äußert erneut alarmierende Aussagen zum Markt. Kürzlich auf X schrieb er, dass ein groß angelegter Zusammenbruch der Asset-Blasen nicht mehr die Frage sei, ob er passiert, sondern wann. Obwohl er zugibt, keinen genauen Auslöser oder Zeitpunkt für den Crash vorhersagen zu können, wagt er eine äußerst kühne Prognose: Sollte die nächste globale Finanzkrise eintreten, könnte Bitcoin in einem Jahr auf 750.000 USD steigen, Ethereum auf 95.000 USD, Gold auf 35.000 USD und Silber auf 200 USD pro Unze.
Bildquelle: X/@theRealKiyosaki Kiyosaki sagt, dass ein groß angelegter Asset-Blasen-Crash nicht mehr die Frage sei, ob, sondern wann, und ist optimistisch, dass Bitcoin auf 750.000 USD steigen wird.
Bei derzeit etwa 74.000 USD für Bitcoin bedeutet dies, dass er einen Erholungs- und Neubewertungsanstieg von fast dem Zehnfachen nach dem Crash erwartet. Diese Einschätzung folgt seiner langjährigen Logik, die auf mangelndem Vertrauen in Fiat-Währungen und das Finanzsystem basiert und Gold, Silber sowie Bitcoin als „harte Vermögenswerte“ gegen Krisen betrachtet.
Robert Kiyosaki hat in der Vergangenheit mehrfach ähnliche Aussagen gemacht, stets mit dem Kern, dass Inflation, Schuldenexpansion und Finanzblasen letztlich platzen werden. Er warnt Investoren regelmäßig, Bargeld und traditionelle Finanzanlagen nicht als sicheren Hafen zu sehen, sondern frühzeitig in Gold, Silber und Bitcoin zu investieren. Seine aktuelle Aussage ist eine Fortsetzung dieses Narrativs: Er kündigt eine starke Marktkorrektur an und betont, dass die wirklich wertvollen Anlagen knapp und somit krisensicher sind.
Das Problem ist, dass seine früheren Warnungen nicht immer eingetroffen sind. So prognostizierte er im August 2025 einen bedeutenden Markteinbruch, der jedoch nicht in der erwarteten Größenordnung eintrat. Im Februar 2026 warnte er erneut vor einer großen Korrektur und kündigte an, weiterhin Bitcoin aufzustocken; Anfang März bezeichnete er den Rückgang bei Gold, Silber und Bitcoin als „Einstiegspunkte“. Diese Mischung aus Warnung und Optimismus sorgt dafür, dass seine Aussagen auf dem Markt stets stark polarisiert aufgenommen werden.
Diesmal liefert er keine konkreten Modelle, Datenanalysen oder Zeitpläne, sondern stellt nur die Frage: „Wenn die nächste globale Finanzkrise passiert, wo stehen die Asset-Preise in einem Jahr?“ Aufgrund fehlender überprüfbarer Grundlagen ist die Interpretation seiner Worte sehr unterschiedlich.
Für den Kryptomarkt sind solche Aussagen stets schnell Aufmerksamkeit erregend, vor allem bei schwankender Marktstimmung. Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass Kiyosakis Prognosen nicht immer zuverlässig sind. Seine Äußerungen sollten eher als Stimmungsecho zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken verstanden werden, nicht als präzise Preisvorhersagen. Ob die 750.000 USD eine echte Zukunftsvision oder nur ein übertriebenes Marketingsignal sind, liegt letztlich im Ermessen der Investoren.
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