Goldpreis verzeichnet seine schlechteste Woche seit 1982 – Könnte eine 50%-Erholung möglich sein?

CaptainAltcoin

Der Goldpreis (XAU) hatte in den letzten Wochen eine der schwierigsten Phasen seit Jahrzehnten, und der Verkaufsdruck hat viele Händler überrascht. Laut Marktaussagen müsste man bis ins Jahr 1982 zurückgehen, um einen noch schlechteren Wochenverlust zu finden.

Interessanterweise erzählt derselbe Zeitraum auch eine andere Geschichte. Das letzte Mal, dass der Goldpreis so stark gefallen ist, stieg er im folgenden Jahr um fast 50 %. Deshalb sehen einige Händler diesen Rückgang nicht als das Ende, sondern als eine potenzielle Ausgangslage.

Was der Goldchart momentan zeigt

Im kurzfristigen Chart ist zu erkennen, dass Gold in einem Abwärtstrend liegt. Es respektiert die fallende Trendlinie.

Der Goldpreis handelt um die Unterstützungszone von 4.440 bis 4.480. Das ist dieselbe Unterstützungszone wie die vorherige Basis.

Wir können auch ein Muster erkennen. Der Preis sprang von der Unterstützung ab, stieg bis zur Widerstandszone um die Trendlinie, wurde dann erneut abgelehnt. Diese Ablehnung deutet darauf hin, dass die Verkäufer vorerst noch die Kontrolle haben.

Wenn der Goldpreis wieder in Richtung der Zone 4.550–4.570 steigt, ist mit Gegenwehr zu rechnen. Dieser Bereich ist nicht nur eine Zahl, sondern dort trifft die Trendlinie auf eine vergangene Unterstützung, die sich in Widerstand umgewandelt hat. Wahrscheinlich warten Verkäufer dort auf ihre Chance.

Quelle: X/Shirley

Kurzfristige Aussichten für den Goldpreis: Zuerst mehr Abwärts?

Derzeit ist die kurzfristige Tendenz noch leicht bearish. Wenn es dem Goldpreis nicht gelingt, über die 4.460–4.450 zu kommen, könnte er weiter auf 4.420 fallen und möglicherweise sogar das Niveau von 4.400 erneut testen.

Andererseits, wenn der Preis es schafft, ohne einen starken Ausbruch in den Bereich 4.550–4.570 zu steigen, könnte es sich nur um eine niedrigere Hochs bilden, was meist auf einen weiteren Abwärtstrend hindeutet.

Im Wesentlichen scheint der Goldpreis noch weiteres Abwärtspotenzial zu haben, bevor er sich auf einem bestimmten Niveau stabilisiert.

Warum sind einige Händler trotzdem optimistisch?

Obwohl der kurzfristige Chart schwach aussieht, erzählt das größere Bild eine ausgewogenere Geschichte.

Der langfristige Chart zeigt, dass der Goldpreis vor diesem Rücksetzer eine bedeutende Rallye hinter sich hatte. Selbst nach dem Rückgang hält der Preis noch über wichtigen Unterstützungszonen auf höherem Zeitrahmen.

Die makroökonomischen Faktoren haben sich jedoch kaum verändert. Steigende Staatsschulden, anhaltende Währungsschwäche und die starke Nachfrage nach Edelmetallen, insbesondere Silber, sind weiterhin präsent.

Außerdem wächst die Diskussion über Druck auf das Silberangebot, da die industrielle Nachfrage das Angebot übersteigt. Historisch gesehen neigt ein solches Ungleichgewicht dazu, die Preise für Edelmetalle langfristig zu stützen.

Ein 50%iger Erholungsversuch ist möglich

Ja, das ist definitiv möglich, aber wie das alte Sprichwort sagt: „Timing ist alles.“ Der Goldpreis befindet sich noch in einem kurzfristigen Abwärtstrend, und der Chart deutet darauf hin, dass noch weitere Abgaben oder Konsolidierungen folgen könnten, bevor eine größere Aufwärtsbewegung einsetzt.

Wenn die Geschichte sich auch nur halb so gut wiederholt wie in den letzten Jahren, könnte dieser Abverkauf langfristig eine Kaufgelegenheit sein.

Wichtig ist, wie der Goldpreis auf die Marke von 4.400 USD reagiert. Wenn er hier stabil bleibt und eine gute Basis bildet, könnte die lang ersehnte Erholung beginnen.

Derzeit sieht der Markt kurzfristig ziemlich schwach aus, hat aber langfristig enormes Potenzial.

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