Bitcoin-Schwierigkeitsgrad um 7,8% eingebrochen, AI-Transformationstrend führt zu Massenabzug von Minern

MarketWhisper

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Laut Daten von CloverPool und CoinWarz ist die Schwierigkeitsanpassung beim Bitcoin-Mining am Samstag um 7,76 % auf 133,79 Billionen gesunken, bei Blockhöhe 941.472, was die zweitgrößte negative Anpassung seit 2026 darstellt. Die aktuelle Hashrate ist auf etwa 903 bis 948 EH/s gefallen, deutlich unter dem Höchststand von 1 ZH/s im Jahr 2025.

Schwierigkeitsanpassungsdaten: Auslöser bei 10 % Rückgang

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(Quelle: CloverPool)

Laut CloverPool-Daten hat sich die durchschnittliche Blockzeit im vorherigen Epoch auf etwa 12 Minuten und 36 Sekunden verlängert, deutlich über dem Zielwert des Bitcoin-Protokolls von 10 Minuten, was eine automatische Neuausrichtung auslöst. Die derzeitige Schwierigkeitsstufe liegt etwa 10 % unter dem Anfang des Jahres bei 148 Billionen und ist deutlich niedriger als der Höchststand von fast 155 Billionen im November 2025.

Der aktuelle Rückgang der Schwierigkeitsstufe ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Anfang Februar führte der Wintersturm „Fern“ zu einem Ausfall von rund 200 EH/s Hashrate, was einen Rückgang der Mining-Leistung um 11 % verursachte, während der Kurs gleichzeitig unter 70.000 USD fiel; am 20. Februar kam es zu einer starken Erholung um 14,7 %, die jedoch nur kurz anhielt, und die Hashrate sank wieder. CoinWarz prognostiziert, dass die nächste Schwierigkeitsanpassung Anfang April erfolgen wird, was einen weiteren Rückgang bedeuten könnte.

Miner-Unternehmen im AI-Wandel: Strategische Neuausrichtung

Der Rückgang der Bitcoin-Schwierigkeitsstufe spiegelt nicht nur zyklischen Druck wider, sondern auch eine beschleunigte strukturelle Transformation der Branche. Matthew Sigel, Leiter der Digital Asset Research bei VanEck, erklärt, dass Miner mit großen Stromkapazitäten „wie Goldminen“ für AI-Anwendungen sind, was die strategische Neuausrichtung der Miner vorantreibt.

Hauptakteure im AI-Transformationsprozess

Core Scientific: Plant, bis 2026 den Großteil seiner Bitcoin-Reserven zu verkaufen, um das Wachstum im Bereich AI und Hochleistungsrechnen (HPC) zu finanzieren.

Bitdeer: Hat im Februar alle Bitcoin-Reserven aufgelöst und ist damit der größte börsennotierte Miner mit Null Bitcoin-Beständen.

HIVE Digital Technologies: Hat kürzlich in Paraguay den ersten AI-GPU-Cluster eingeführt, um nicht-Bitcoin-Berechnungsaufgaben zu verarbeiten.

Weitere Miner im Wandel: Cango, Riot Platforms, TeraWulf, IREN, CleanSpark und Bitfarms haben in der letzten Quartalsperiode ähnliche Diversifizierungsstrategien verfolgt.

Der Bericht von The Block zur Bitcoin-Mining-Prognose für 2026 warnt, dass, wenn dieser Trend anhält, die Hashrate langfristig unter Druck geraten und die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks allmählich schwächen könnte.

Überlebensdruck: Strukturelle Herausforderungen durch niedrige Kurse

Derzeit liegt der Bitcoin-Preis bei etwa 70.370 USD, deutlich unter den Produktionskosten der wichtigsten Akteure. Laut JPMorgan schätzte man im Februar, dass die durchschnittlichen Produktionskosten durch den Ausstieg hoher Kosten-Miner auf etwa 77.000 USD gefallen sind, nach zuvor rund 90.000 USD, doch selbst dieser Wert liegt noch über dem aktuellen Kurs.

Laut Luxor Hashrate-Index schwankt der Hashprice (Hash-Preis) bei etwa 33,30 USD pro PH/s/Tag, was für die meisten Mining-Hardware die Gewinnschwelle erreicht oder unterschreitet; am 23. Februar wurde sogar ein Tiefstand von etwa 28 USD/PH/s/Tag erreicht.

Die Kosten-Ertrags-Struktur verschlechtert sich ebenfalls. Die Transaktionsgebühren machen nur noch etwa 1 % der Gesamteinnahmen der Miner aus, nach etwa 7 % im Jahr 2024, was die Miner fast vollständig auf Blockbelohnungen – also den Spot-Preis von Bitcoin – angewiesen macht. Ein Bericht von VanEck vom Donnerstag zeigt, dass die Miner insgesamt etwa 684.000 Bitcoin halten, was einem Rückgang von nur 0,5 % im Jahresvergleich entspricht, aber während des Berichtszeitraums alle neu ausgegebenen Bitcoin verkauft wurden. Interessant ist, dass eine Studie von VanEck im Dezember letzten Jahres zeigte, dass während historischer Rückgänge der Hashrate die Wahrscheinlichkeit positiver 90-Tage-Renditen bei 65 % lag, was langfristigen Haltern eine statistische Grundlage bietet.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit im März um 7,8 % gefallen?

Der Rückgang wurde durch zwei Faktoren ausgelöst: Erstens führte die Verlängerung der durchschnittlichen Blockzeit im vorherigen Epoch auf 12 Minuten und 36 Sekunden, die das 10-Minuten-Ziel des Protokolls überstieg, zu einer automatischen Neuausrichtung. Zweitens verlagerten immer mehr Miner ihre Hashrate auf AI-Workloads, wodurch die Gesamt-Hashrate auf 903 bis 948 EH/s sank.

Was bedeutet der Hashprice für die Rentabilität der Miner?

Der Hashprice misst die erwarteten Einnahmen pro PH/s/Tag und ist ein zentraler Indikator für die Rentabilität der Miner. Derzeit liegt er bei etwa 33,30 USD/PH/s/Tag, was für die meisten Hardware die Gewinnschwelle erreicht oder unterschreitet. Einige Hochkosten-Miner sind bereits in Verlustzone, was den Druck erhöht, sich auf AI-Transformationsstrategien umzustellen.

Beeinträchtigt die groß angelegte AI-Transformation der Miner die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks?

Der Bericht von The Block warnt, dass eine anhaltende Umstellung der Infrastruktur auf AI die langfristige Hashrate und damit die Sicherheit des Netzwerks schwächen könnte. Die Hashrate ist bereits um mehr als 10 % unter den Höchststand von 1 ZH/s im Jahr 2025 gefallen. Wenn dieser Trend anhält, könnte die Bitcoin-Mining-Ökologie künftig stark in den Händen weniger großer Miner konzentriert sein.

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