Japanisches KI-Startup Sakana AI kooperiert mit Yomiuri Shimbun, um die Narrative hinter den kognitiven Kriegsführungsoperationen der KP China aufzudecken

ChainNewsAbmedia

Japan AI Startup Sakana AI arbeitet mit der Yomiuri Shimbun zusammen und visualisiert erstmals systematisch die operative Struktur der „Kognitiven Kriegsführung“ in sozialen Medien. Das Unternehmen analysiert mit einem selbstentwickelten KI-System über 1,1 Millionen Social-Media-Beiträge, extrahiert die im Kontext und in der Erzählung verborgenen kritischen Narrative gegenüber Japan und entwickelt überprüfbare strategische Hypothesen, um potenzielle Muster staatlicher Informationsoperationen aufzudecken. Der größte Durchbruch dieses Experiments besteht darin, aus Millionen von Beiträgen die Narrative zu identifizieren, die die KPCh zu verbreiten versucht.

Sakana AI erkennt Narrative anhand des Kontexts

Der Kern dieses Analyseansatzes liegt darin, traditionelle Schlüsselwort-Suchlogik zu überwinden. Das System von Sakana AI kann anhand des Kontexts und des Tonfalls in Beiträgen „Narrative“ erkennen. Zum Beispiel kann es aus Beiträgen, die von japanischen Politikern die Rücknahme falscher Äußerungen fordern, die zugrunde liegenden Argumentationsrahmen wie „Einmischung in die Taiwan-Frage“ oder „Innenpolitik-Intervention“ ableiten. Solche subtilen Signale lassen sich oft nicht nur durch einzelne Schlüsselwörter wie „Taiwan“ erfassen.

Das System vereint drei Kernfähigkeiten

Kontextbasierte Narrativerkennung

Analysiert die impliziten Positionen hinter der Semantik.

Innovative Multi-Modell-Suche

Verwendet drei große Sprachmodelle (LLMs) für kollektives Schlussfolgern, um hochauflösende Narrative aus massiven Datenmengen zu extrahieren, und präsentiert den Informationsfluss in einer hierarchischen Struktur.

Hypothesen-Generierungsmechanismus

Das KI-System schlägt automatisch mehrere Hypothesen vor, basierend auf klassifizierten Narrativen, inklusive Schlussfolgerungen und Datenbelegen, die von menschlichen Analysten weiter überprüft und angepasst werden können.

Sakana AI leitet die Narrative, die die KPCh verbreiten möchte, aus der Sprache in sozialen Medien ab

In dieser Studie wurden mehrere Schlüssel-Hypothesen aufgestellt. Eine davon besagt, dass China nach den Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Sato im Parlament möglicherweise zunächst interne Strategien koordiniert hat, bevor es eine groß angelegte Kampagne gegen die japanische Öffentlichkeit startete. Die Yomiuri Shimbun hat diese Hypothese in erweiterten Interviews mit Regierungsvertretern und Experten aus Japan und China weiterverfolgt, um die Glaubwürdigkeit der Schlussfolgerungen zu erhöhen.

Diese Zusammenarbeit hebt auch eine neue Art der Informationsanalyse hervor: KI entdeckt Muster in großen Datenmengen, die für Menschen schwer erkennbar sind, und durch Mensch-KI-Interaktion, Selektion und vertiefte Analyse entstehen Erkenntnisse, die für politische oder Verteidigungsentscheidungen nutzbar sind. Mit der zunehmenden Bedeutung der „Informationsmacht“ im Verteidigungs- und Geheimdienstbereich wird die Kognitive Kriegsführung zu einem neuen Schlachtfeld im internationalen Wettbewerb.

Sakana AI kündigt an, künftig „Verteidigung und Geheimdienst“ neben „Finanzen“ als zentrale Entwicklungsfelder zu behandeln, um die praktische Anwendung von KI-Technologien im nationalen Sicherheits- und Open-Source-Intelligence (OSINT) Bereich zu beschleunigen und Japans technologische Fähigkeiten sowie strategische Position im neuen Informationskrieg zu stärken.

Eine Rakete kostet Millionen, aber Kognitive Operationen nur ein Zehntel

Der DeFi-Projektgründer Kris Lai von Scllop versucht, das Konzept der Kognitiven Kriegsführung in technische Probleme zu zerlegen. Er zitiert mehrere Studien, die das vollständige System der chinesischen Kognitiven Operationen gegen Taiwan systematisch zusammenfassen, von Befehlsketten, Personalstrukturen, Kontenfabriken, automatisierter Inhaltserstellung, VPN-Geoverfälschung bis hin zu Durchdringung sozialer Medien und traditioneller Medien, Kapital- und KOL-Rekrutierung sowie die Durchdringung von Beamten und Militärpersonal und die Unterstützung dritter Kräfte. Damit wird der Angriffskettenprozess vollständig rekonstruiert.

Dieser Artikel über die japanische AI-Startup Sakana AI und die Zusammenarbeit mit der Yomiuri Shimbun, um die Narrative hinter der chinesischen Kognitiven Kriegsführung aufzudecken, erschien zuerst bei ABMedia.

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