Aave startet V4 auf Ethereum mit einem neuen modularen System, um Krypto-Kredite, Risikokontrolle und Kapitaleffizienz für Nutzer weltweit zu verbessern.
Aave hat sein V4-Upgrade offiziell im Ethereum-Hauptnetz live geschaltet. Dieses Update führt ein neues modulares Design für Krypto-Kredite ein. Die Plattform ist darauf ausgerichtet, die Effizienz und das Risikomanagement für die Nutzer zu verbessern. Somit ist diese Veröffentlichung ein bedeutender Durchbruch auf dem Gebiet des dezentralen Finanzwesens.
Aave V4 ist das erste, das eine Hub-and-Spoke-Architektur einführt. Dieses System trennt sowohl die Speicherung der Liquidität als auch die Kreditmärkte. Dadurch sinken die Risiken und die Kapitalauslastung steigt. Zuvor war die Liquidität in isolierten Pools innerhalb der Plattform gebunden.
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Liquiditäts-Hubs sind zentrale Speicherpunkte im neuen System. Diese Knoten übernehmen Ressourcen und setzen Systemrichtlinien durch. Es gibt jetzt drei Ethereum-Hubs, wie Core, Prime und Plus. Somit kann es die Gelder innerhalb der Märkte effizient verwalten.
Währenddessen fungieren die Spokes als autonome Kreditaufnahme-Umgebungen. Die einzelnen Spokes haben die Möglichkeit, ihre eigenen Risikoregeln und Konditionen für Sicherheiten festzulegen. Diese Architektur ermöglicht es, dass verschiedene Kreditmärkte reibungslos laufen. Beispielsweise können Festzins-Kredite und Darlehen für reale Vermögenswerte unabhängig voneinander betrieben werden.
Darüber hinaus hat Aave verifiziert, dass V4 die Chainlink-Oracle-Infrastruktur nutzt. In V3 garantiert dieses System bereits Milliarden von Dollar an Vermögenswerten. Somit ist das Upgrade äußerst sicher und verbessert dennoch die Funktionalität. Das System dauerte 2 Jahre in der Entwicklung auf der Plattform.
Auch der Start umfasst eine geringe Anzahl unterstützter Assets. Diese sind USDT, USDC, EURC, XAUt und cbBTC. Partner-Assets wie Lido und EtherFi sind ebenfalls vorhanden. Das Rollout verwendet jedoch sichere Limits.
Aave V4 legt in seiner Anfangsphase großen Wert auf Sicherheit. Das System wurde mit kleinen Limits für Kreditaufnahme und Supply gestartet. Diese Grenzen dienen als Vorsichtsmaßnahmen, während sich die Plattform anpasst. Somit haben die Nutzer die Möglichkeit, das System unter kontrollierten Bedingungen zu testen.
Außerdem bietet die Plattform eine bessere Risikobepreisung für Kreditnehmer. Die Zinssätze wurden auf die Qualität der Sicherheiten reduziert. Die Kreditaufnahmezinssätze sind für Nutzer vorteilhaft, die mehr Vermögenswerte haben. Die Umstellung fördert sicherere Kreditaufnahmegewohnheiten im gesamten Netzwerk.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das neue System für Liquidationen. Es verkauft nur Sicherheiten in dem Umfang, der ausreicht, um solide Kreditniveaus wieder aufzufüllen. Dadurch verschwenden Nutzer keine zusätzlichen Vermögenswerte, die über das Notwendige hinausgehen. Das verbessert das Eigenkapital und puffert die Situation von Kreditnehmern ab, wenn die Märkte fallen.
Darüber hinaus hat Aave ein Reinvestitionsmodul eingeführt, um die Effizienz zu steigern. In den Liquiditäts-Hubs könnten ungenutzte Mittel in Strategien mit geringem Risiko investiert werden. So kann das System zusätzliche Renditen erzielen, ohne dass das Risiko-Niveau deutlich ansteigt.
Aave hat außerdem eine neue Schnittstelle namens Aave Pro eingeführt. Dieses Tool hilft fortgeschrittenen Nutzern, Positionen zwischen Hubs und Spokes zu steuern. Außerdem wird dieses Upgrade institutionelle Investoren an die Plattform locken. Es erleichtert die Kreditvergabe von Tokens gegen tatsächliche physische Vermögenswerte.
Insgesamt lässt sich Aave V4 als ein Übergang zu ausgefeilteren Systemen für Krypto-Kredite charakterisieren. Die Website ist so gestaltet, dass sie verschiedene Märkte und Kunden weltweit bedient. Somit würde dieses Upgrade in den kommenden Jahren dazu beitragen, die Akzeptanz des dezentralen Finanzwesens zu steigern.