Gate News Nachrichten, am 10. März erklärte Stani Kulechov, Gründer und CEO von Aave, dass dezentralisierte autonome Organisationen (DAOs) nicht am Ende sind, sondern eine strukturelle Evolution benötigen, um die Entscheidungsfindung zu verbessern und die langfristige Entwicklung des Protokolls zu unterstützen. Kulechov veröffentlichte am Dienstag einen längeren Beitrag auf X, in dem er seine Ansichten zum DAO-Governance-Modell zusammenfasste, basierend auf jüngsten Kontroversen bei der Aave-Governance. Zuvor hatten interne Konflikte in der Aave-DAO dazu geführt, dass das Kernteam BGD Labs und ACI vorübergehend die Arbeit am Protokoll einstellten, was breite Diskussionen in der Community auslöste. Kulechov wies darauf hin, dass das derzeitige Governance-Modell von DAOs oft zu langsam ist, da es Wochen für Forendiskussionen, Temperaturchecks und mehrere formelle Abstimmungen benötigt, was es schwierig macht, mit dem Markt bei Entscheidungen und Produkt-Iterationen Schritt zu halten. Zudem besteht die Gefahr, dass DAO-Governance allmählich politisiert wird, wobei Teilnehmer Allianzen bilden und sich auf lautstarke Meinungen stützen, um Vorschläge voranzutreiben. Er sagte: „Viele Gründer von Krypto-Projekten denken so, sagen es aber kaum öffentlich – Unser aktueller Ansatz, DAOs zu betreiben, ist äußerst schwierig, und diese Schwierigkeiten sind kein technisches Problem, sondern ein täglicher Kampf mit der Organisationsstruktur selbst.“ Dennoch betonte Kulechov, dass DAOs weiterhin einen wichtigen Wert haben, aber die Governance-Struktur und die Ausführungsmechanismen optimiert werden müssen, um sowohl die Prinzipien der Dezentralisierung zu bewahren als auch eine effizientere Umsetzung zu ermöglichen, damit Aave im globalen Kreditmarkt im Wert von mehreren Billionen Dollar weiter wachsen kann.