„Selbst wenn ihm ein Stahlkugelschuss vom Himmel fällt“ — Die dunkle Vergangenheit und der Untergang des kambodschanischen „Thronfolgers“ Chen Zhi

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撰文:一只鱼 CoolFish

„In Kambodscha gibt es eine Redewendung: Wenn dir im Himmel ein Stahlkiesel herunterfällt, gehört er immer noch zur Taizi-Gruppe.“ So äußerten sich Nutzer im kambodschanischen Internet. Das mag übertrieben sein, doch es gibt uns einen Einblick in die Macht der Taizi-Gruppe in Kambodscha.

Doch mit den schweren Schlägen mehrerer Länder stürzte dieses auf Leichen und Betrug basierende „Haus aus Karten“ lautstark zusammen.

Am 7. Januar berichtete die „Cambodia-China Times“, dass der Chef der Taizi-Gruppe, Chen Zhi, in Kambodscha verhaftet und nach China abgeschoben wurde, um dort von den zuständigen Behörden befragt zu werden. Dieser einst als „Geschäftswunder“ geltende „Wirtschaftswunder“ mit Luxusautos, Privatjets und Geldwäsche durch den Kauf berühmter Gemälde wie Picasso konnte dem Gesetz letztlich nicht entkommen.

Und bereits im Oktober letzten Jahres beschuldigte das US-Justizministerium Chen Zhi, eine Cyber-Betrugsorganisation geplant zu haben, die weltweit Milliarden von Dollar an Schäden verursachte, und gab die Beschlagnahme von Bitcoin im Wert von über 14 Milliarden US-Dollar bekannt.

Die in Kambodscha ansässige Huione Group (汇旺集团) wurde bei dieser Aktion als Hauptwäscheorganisation identifiziert. Infolge dessen begann der Finanzriese, der als „Kambodschas Alipay“ bezeichnet wird, den Betrieb einzustellen. An der Tür klebten Hinweise auf eine „Pause bei Abhebungen“.

1. Chen Zhi – Kleiner Körper, große Stirn, spricht mit einem Fujian-Akzent

Chen Zhis Geschichte beginnt in Xiaoaocun, Lianjiang, Fuzhou, Fujian. Seine Familie war durchschnittlich, sein wirtschaftliches Niveau in Lianjiang mittelmäßig.

Vor seiner Zeit in Kambodscha arbeitete er in China als Netzwerkadministrator und in verschiedenen anderen Berufen. Es gibt unterschiedliche Berichte darüber, unter anderem, dass er 2-3 Jahre als Netzwerktechniker in Internetcafés in Guangdong und Jiangsu tätig war, später Datenhandel und Übertragungen durchführte, sowie Dating- und Gaming-Websites betrieb. Es wird auch gesagt, dass er während des Booms des Online-Spiels „Legend of Mir“ ein Team gründete, um private Server (Raubkopien) zu betreiben und so sein erstes Vermögen zu verdienen.

Laut der Website seiner persönlichen Investmentfirma, der DW Capital Holdings, ist Chen Zhi „ein junger Geschäftswunder“. 2011 stieg er in den kambodschanischen Immobilienmarkt ein und begann, „unbekannte Gewässer“ zu entwickeln. Später gründete er die Taizi-Gruppe (Prince Holding Group).

Nutzer in Fujian äußerten, dass viele Einheimische glauben, dass er ohne die „Euro-Amerika-Operationen“ nicht so schnell in Schwierigkeiten geraten wäre. Die Leute vor Ort wissen nicht genau, wann Chen Zhi nach Kambodscha ging, aber sie sagen alle, „dass es um Betrug geht“.

„Solche Leute sollten längst gefasst worden sein.“

2. Kein Euro-Amerika-Geschäft, keine so schnelle Pleite

Das US-Justizministerium beschreibt die Chen Zhi-Gruppe folgendermaßen – ein kriminelles Imperium, das auf Zwangsarbeit und Betrug basiert.

„Es ist eine kriminelle Organisation, die auf dem Leid anderer aufgebaut ist. Die verschleppten Arbeiter werden in einer art Gefängnis ähnlichen Anlage festgehalten und gezwungen, groß angelegte Online-Betrugsoperationen durchzuführen, wodurch weltweit Tausende von Opfern Schaden erleiden.“

Laut den Unterlagen hat Chen Zhi seit etwa 2015 mindestens zehn Betrugszentren in ganz Kambodscha aufgebaut und betrieben. Diese Zentren sind von hohen Mauern und Stacheldraht umgeben, Tausende von grenzübersc

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