Bridgewater-Darrell: US-Staatsanleihen-Krise „am Rande“ CBDC-Einfluss begrenzt, Gold kann zu 15% zugeordnet werden

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Ray Dalio, Gründer des Bridgewater Fonds, warnte in einem Interview mit Tucker Carlson, dass die USA sich in der fünften Phase des Schuldenzyklus befinden und das Fiat-Geldsystem vor einem Zusammenbruch steht. Er empfiehlt Investoren, 5-15 % ihres Portfolios in Gold als Absicherung zu investieren, und glaubt, dass CBDCs nicht in großem Umfang entwickelt werden.

(Frühere Zusammenfassung: Bridgewater-Dalio Jahresbericht: KI befindet sich in der Anfangsphase einer Blase, warum die US-Aktien den Nicht-US-Aktienmärkten und Gold hinterherhinken?)

(Hintergrund: Dalio warnt: Die globale Wirtschaft ist in den nächsten zwei Jahren „hochgradig gefährdet“, und man sollte nicht wegen überhöter KI-Bewertungen zu hastig aussteigen)

Inhaltsverzeichnis

  • Zentralbanken weltweit wenden sich dem Gold zu
  • Lehren aus dem Bruch des Goldstandards 1971
  • Risiken bei Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC)
  • Investitionslogik und Empfehlungen für Gold

Ray Dalio, Gründer des Bridgewater Fonds, erklärte in einem Interview mit Tucker Carlson, dass die USA sich derzeit in einem klassischen Schuldenzyklus befinden, der mit dem Aufbau der neuen Währungssysteme nach 1945 begann. Er erläuterte die Funktionsweise des Schuldenzyklus:

Wenn die Schuldenbedienung im Verhältnis zum Einkommen steigt, verdrängt sie andere Ausgaben – ähnlich wie bei Privatpersonen oder Unternehmen – nur dass die Regierung Geld drucken kann.

Er betonte, dass das aktuelle Problem der USA nicht nur die zunehmende Schuldenlast ist, sondern vor allem das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Mit dem Dollar als globaler Reservewährung konnte die USA große Mengen an Schulden verkaufen. Wenn jedoch das Schuldenangebot die Nachfrage übersteigt, entstehen strukturelle Probleme.

Dalio sagte, die USA befinden sich in der fünften Phase eines sechsstufigen Zyklus: „Wir stehen am Rande des Zusammenbruchs, aber sind noch nicht darüber hinaus.“ Diese Aussage setzt seine langfristige Analyse fort.

Zentralbanken weltweit wenden sich dem Gold zu

Im Hinblick auf die Bedrohung der Dollar-Reservewährung analysierte Dalio die Veränderungen in Angebot und Nachfrage. Er sagte: „Wenn die Nachfrage nach der Reservewährung nicht ausreicht, um das Angebot zu decken, entstehen Angebots-Nachfrage-Probleme. Wenn viel Angebot entsteht, aber die Nachfrage gering bleibt, steigen die langfristigen Zinsen.“

Wichtiger noch sind geopolitische Faktoren. Andere Länder fühlen sich unsicher bei US-Schulden, hauptsächlich wegen Sanktionsrisiken und Angebots-Nachfrage-Problemen. Dalio erklärte: „Wenn du China bist, wie fühlst du dich beim Halten von US-Staatsanleihen? Du könntest dich durch Sanktionen unsicher fühlen oder wegen Angebots-Nachfrage-Problemen besorgt sein.“ Diese Sorgen treiben Zentralbanken dazu, ihre Goldreserven als Alternative zu den US-Dollar zu erhöhen.

Lehren aus dem Bruch des Goldstandards 1971

Dalio erinnerte an den historischen Moment am 15. August 1971, als Nixon den USA den Austritt aus dem Goldstandard ankündigte. Er war damals Praktikant an der New Yorker Börse und erlebte diesen Wendepunkt hautnah: „Nixon sagte am Sonntagabend im Fernsehen, dass wir Papiergeld nicht mehr in Gold umtauschen lassen, ihr könnt kein Gold mehr bekommen.“

Seit der Umstellung auf das Fiat-System 1971 läuft dieses System seit 55 Jahren, zeigt aber nun Ermüdungserscheinungen. Dalio sagte, bei Schuldenkrisen wählen Regierungen immer mehr Geld zu drucken und mehr Kredite zu gewähren. Diese Praxis kann kurzfristig Probleme lindern, führt aber dazu, dass die Schulden wieder steigen, bis sie die Ausgaben verdrängen und Angebots-Nachfrage-Probleme entstehen.

Risiken bei Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC)

Was die Entwicklung von CBDCs betrifft, glaubt Dalio, dass sie kommen werden, aber nicht in großem Umfang. Er analysierte einige Schlüsselfunktionen: Zunächst die Transaktionsfreundlichkeit: „Digitale Währungen sind sehr einfach zu handeln, ähnlich wie Geldmarktfonds.“ Außerdem wird über die Zinsfunktion diskutiert, ob CBDCs Zinsen bieten sollen.

Doch CBDCs bergen erhebliche Risiken. Dalio warnte: „Sie können dein Geld wegnehmen, es können Devisenkontrollen eingeführt werden.“ Besonders für internationale Nutzer: „Wenn du Franzose bist und sie Sanktionen verhängen, können sie dein Geld beschlagnahmen.“ Zudem gibt es Datenschutzprobleme bei Zahlungen und Konten sowie das Risiko, dass politisch unerwünschte Personen vom Service ausgeschlossen werden.

Aufgrund dieser Überlegungen glaubt Dalio nicht, dass CBDCs in großem Umfang entwickelt werden.

Investitionslogik und Empfehlungen für Gold

Beim Thema Goldinvestitionen betonte Dalio eine wichtige Perspektive: „Viele konzentrieren sich nur darauf, ob der Spotpreis von Gold steigen oder fallen wird, aber denken nicht darüber nach, wie viel Anteil sie in ihrem Portfolio haben sollten, wenn sie keine Meinung zu Gold haben.“ Er erklärte den Kernwert von Gold: „Gold ist ein sehr effektives Diversifikationstool und ein Schutzinstrument. In sehr schlechten Zeiten, wenn andere Teile des Portfolios schlecht abschneiden, performt Gold gut.“ Er empfiehlt Privatanlegern, 5-15 % ihres Portfolios in Gold zu investieren, wobei die genaue Quote von der Gesamtstruktur abhängt.

Das Wichtigste ist, dass Gold das einzige Asset ist, das nicht die Schulden anderer ist: „Außer Gold gibt es nichts anderes, das als Reservewährung dienen kann. Gold ist das einzige Asset, das nicht die Schulden anderer ist, was bedeutet, dass du kein Geld von anderen leihen musst.“

Diese Sichtweise ist auch für Krypto-Investoren relevant, da Bitcoin teilweise ähnliche Eigenschaften aufweist. Ich bin kein Dalio, also gilt das nur als Anregung.

Hier ist das Interview-Video mit Dalio:

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