Odaily Planet Daily berichtet: Eine Umfrage von Reuters zeigt, dass die Renditen der langfristigen US-Staatsanleihen kurzfristig stabil bleiben werden, aber aufgrund von Inflations- und Unabhängigkeitsbedenken der Federal Reserve im späteren Jahresverlauf tendenziell steigen werden; die Renditen der kurzfristigen Anleihen werden aufgrund der Erwartung einer moderaten Zinssenkung hingegen leicht sinken. Gleichzeitig sind fast 60 % der Anleihenstrategen (21 von 37 Personen) der Ansicht, dass die massive US-Staatsverschuldung in den kommenden Jahren, die durch die Steuer- und Ausgabenpläne von Trump finanziert werden soll, die erheblichen Kürzungen der Bilanz der Federal Reserve um 6,6 Billionen US-Dollar unmöglich machen werden. Eine weitere Reuters-Umfrage zeigt, dass die Federal Reserve voraussichtlich im späten Verlauf dieses Jahres zweimal die Zinsen senken wird, erstmals im Juni, wenn Jerome Powell das Amt des Fed-Chefs übernimmt. Die auf Zinsempfindlichkeit ausgerichtete zweijährige US-Staatsanleiherendite wird voraussichtlich von den aktuellen 3,50 % auf 3,45 % Ende April und 3,38 % Ende Juli sinken. Der Median der Umfrage zeigt außerdem, dass die Benchmark-Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe in einem Jahr auf 4,29 % steigen wird, höher als die vorherige Prognose von 4,20 % im letzten Monat.