Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, nahm sich heute einen Moment Zeit, um öffentlich Stuart Alderoty, den Chief Legal Officer des Unternehmens, für seine Rolle bei der Bereitstellung effektiver Führung für das Unternehmen und für seine Beiträge zur Kryptoindustrie insgesamt anzuerkennen.
Durch einen Beitrag in den sozialen Medien hob Garlinghouse ein aktuelles Profil der National Law Review hervor, das Alderotys zentrale Rolle in einer der bisher wichtigsten Gerichtsentscheidungen der Krypto-Industrie - dem sogenannten XRP-Fall - beschreibt.
Der Artikel beschreibt den Rechtsstreit von Ripple mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), der Ende 2020 begann. Zentral in dem Fall war die Behauptung der SEC, dass die Verkäufe von XRP durch Ripple nicht registrierte Wertpapierangebote darstellten - ein Urteil, das der Behörde weitreichende Kontrolle über digitale Vermögenswerte auf dem US-Markt gewährt hätte.
Kurz vor der Klage trat Alderoty Ripple bei und wurde mit der Leitung der Verteidigung des Unternehmens betraut. Ein wichtiger Teil der Strategie bestand darin, sich gegen die Idee zu wehren, dass der XRP-Token selbst als Wertpapier behandelt werden könnte, insbesondere bei Handelsgeschäften auf dem Sekundärmarkt.
Es dauerte mehr als drei Jahre Rechtsstreit, um zu dem Urteil zu gelangen, das Mitte 2023 verkündet wurde. XRP wurde bestätigt, dass es nicht von sich aus ein Wertpapier ist, was einen starken Präzedenzfall in der Branche schuf und die Möglichkeiten der SEC ernsthaft einschränkte.
Die Anwaltskosten für den Fall haben Ripple mehr als 150 Millionen Dollar gekostet, aber der Fall hat eindeutig die Herangehensweise an die Regulierung von Kryptowährungen verändert.
So wie Ripple vorankommt, so auch Alderoty. Tatsächlich übernahm er Anfang dieses Jahres eine neue Rolle als Präsident der National Cryptocurrency Association, einer Gruppe, die sich der Wiederherstellung der öffentlichen Diskussion über Kryptowährung widmet.