US-Unternehmen werden Milliarden von Dollar in den Wiederaufbau der venezolanischen Energiebranche investieren, Trump greift ein, um den Schutz zu gewährleisten

ChainNewsAbmedia

Mit Unterstützung der USA steht Venezuela, das vor weniger als einer Woche den „Präsidentenwechsel“ vollzogen hat, vor der größten Investitionswelle in den Energiesektor der Geschichte. Präsident Trump traf sich letzten Freitag (Januar) im Weißen Haus mit Führungskräften großer Ölgesellschaften und kündigte an, dass diese Unternehmen unter amerikanischem Schutz mindestens 1000 Milliarden US-Dollar in Venezuela investieren werden, um die angeschlagene Energieindustrie des Landes wieder aufzubauen.

Wichtiges Treffen: Öl-Giganten versammeln sich im Weißen Haus

An dem Treffen nahmen unter anderem ExxonMobil-CEO Darren Woods, ConocoPhillips-CEO Ryan Lance, Chevron-Vizepräsident Mark Nelson sowie Vertreter von Halliburton, Valero, Marathon und anderen Energieunternehmen teil. Das Treffen wurde vom Weißen Haus initiiert und nicht von der Branche selbst, was die Dringlichkeit der Trump-Regierung unterstreicht, den venezolanischen Markt wieder zu erschließen.

Hundert Milliarden Dollar Investition starten – USA versprechen volle Unterstützung

Trump erklärte deutlich, dass diese Investitionen durch die Sicherheit und politische Stabilität der USA geschützt werden, um sicherzustellen, dass die Unternehmen „ihre Investitionen zurückerhalten und gute Renditen erzielen können“. Er betonte, dass die USA entscheiden, welche Unternehmen Zugang zum venezolanischen Markt erhalten, und dass man noch am selben Tag oder in naher Zukunft „Vereinbarungen mit den Unternehmen treffen“ werde.

Trump ergänzte, dass eines der Vorteile für die USA aus diesen Investitionen „niedrigere Energiekosten“ seien, was für amerikanische Verbraucher ein großer Vorteil ist.

Warum Venezuela? Das Land mit den weltweit größten Ölreserven

Laut der US-Energieinformationsbehörde (EIA) besitzt Venezuela die größten bekannten Ölreserven der Welt, etwa 303 Milliarden Barrel, was 17 % der weltweiten Gesamtmenge entspricht. Allerdings ist die venezolanische Ölindustrie aufgrund jahrelanger Misswirtschaft und politischer Krisen lahmgelegt, die Tagesproduktion ist von einem Höchststand von 3,5 Millionen Barrel in den 1990er Jahren auf heute nur noch etwa 800.000 Barrel gefallen.

Die Beratungsfirma Rystad Energy schätzt, dass eine langfristige Investition von mindestens 180 Milliarden US-Dollar notwendig ist, um die Produktionskapazität auf 3 Millionen Barrel pro Tag zu steigern, mit einer geplanten Investitionsdauer bis 2040.

Erste bilaterale Kooperation: Chevron als Schlüsselprojekt

Derzeit ist Chevron das einzige US-Ölunternehmen, das noch in Venezuela operiert, und zwar in Form eines Joint Ventures mit dem staatlichen Unternehmen PDVSA. US-Energieminister Chris Wright sagte, dass die Präsenz von Chevron vor Ort ein wichtiger Einblick für die USA sei, um die tatsächliche Lage zu erfassen, und verriet, dass die Regierung eng mit dem Unternehmen zusammenarbeite, um „Feinabstimmungen“ bei der Geschäftserweiterung zu ermöglichen.

Wright betonte, dass mit geringem Kapitaleinsatz die venezolanische Ölproduktion kurzfristig um Hunderttausende Barrel pro Tag steigen könnte.

Exxon und Conoco: Rückkehr mit mehr Garantien

Für ExxonMobil und ConocoPhillips, die bereits 2007 von der venezolanischen Regierung enteignete Vermögenswerte zurückerhalten haben, bleibt eine Rückkehr auf den Markt jedoch unsicher. Beide Unternehmen hatten Klagen eingereicht und gewonnen, verfügen aber noch immer über Schulden in Milliardenhöhe gegenüber Venezuela.

Exxon-CEO Darren Woods sagte: „Unsere Vermögenswerte wurden zweimal enteignet. Für eine dritte Rückkehr brauchen wir sehr bedeutende Veränderungen.“

Wright vom Energieministerium erklärte, dass diese Schulden zwar letztlich geregelt werden, die Trump-Regierung aber momentan mehr daran interessiert sei, die venezolanische Wirtschaft durch Öleinnahmen zu stabilisieren.

Kleine unabhängige Ölunternehmen reagieren begeistert, große Firmen beobachten abwartend

US-Finanzminister Scott Bessent sagte, dass große Ölkonzerne zwar „langsam handeln und viele Entscheidungsebenen haben“, aber viele unabhängige und kleine Ölunternehmen bereits in den Startlöchern stünden. Er sagte offen: „Unsere Telefone sind fast explodiert, diese Unternehmen wollen am liebsten gestern nach Venezuela kommen!“

USA kontrollieren Exporterlöse und betonen, nicht „Öl zu stehlen“

Wright betonte, dass die USA die venezolanischen Ölexporte kontrollieren und die Erlöse über ein von den USA geführtes Konto verwalten. Er sagte: „Wir brauchen dieses Hebel, um die notwendige Transformation Venezuelas voranzutreiben.“

Trump fügte hinzu, dass diese Einnahmen zweckgebunden verwendet werden sollen, um „amerikanisch hergestellte Produkte“ zu kaufen, darunter landwirtschaftliche Erzeugnisse, medizinische Geräte, Energietechnik und mehr.

Er schrieb in sozialen Medien: „Venezuela hat versprochen, nur amerikanisch hergestellte Waren zu kaufen, und sieht die USA als wichtigsten Partner.“

Trump setzt auf „Venezuela-Öl-Reaktivierung“

Mit der politischen Entspannung und dem starken Eingreifen der USA könnte Venezuela wieder auf die globale Energiestage treten. Ob es gelingt, Kapital und Technik zurückzuholen, hängt jedoch von den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den kommenden Monaten sowie vom internationalen Vertrauen ab.

Wenn Trumps Vision Wirklichkeit wird, könnte dieses Investitionsprogramm im Milliardenbereich nicht nur für amerikanische Unternehmen enorme Gewinne bringen, sondern auch die globalen Ölpreise und die geopolitische Landkarte nachhaltig beeinflussen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei 链新闻 ABMedia: US-Unternehmen investieren Milliarden in den Wiederaufbau der venezolanischen Energieindustrie, Trump greift schützend ein

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