Eine neue Analyse zeigt, dass die im vergangenen Jahr verhängten höheren US-Zölle die heimische Wirtschaft größtenteils belastet haben. Etwa 96 % der zusätzlichen Kosten wurden von amerikanischen Verbrauchern und Importeuren getragen, nicht von ausländischen Herstellern. Tatsächlich blieb nahezu der gesamte finanzielle Druck innerhalb der US-Grenzen. Ein Bericht des Kiel Institute for the World Economy untersucht, wie sich die globalen Handelsmuster nach der Erhöhung der Zölle verschoben haben. Forscher analysierten internationale Sendungen im Wert von etwa $4 Billionen zwischen Anfang 2024 und Ende 2025, um festzustellen, wo die tatsächlichen Kosten letztlich landeten.
Zölle verteuern Alltagsprodukte in den USA Durch die genaue Überprüfung von Versandaufzeichnungen – von Hafenabfahrten und Rechnungsänderungen bis hin zu Routenänderungen – stellten die Analysten fest, dass ausländische Anbieter nur einen kleinen Anteil der Belastung aufnahmen. Etwa 4 % der zusätzlichen Kosten wurden von Exporteuren durch moderate Preisanpassungen gedeckt. Der Rest wurde entlang der Lieferkette weitergereicht. Der Prozess verlief allmählich, aber effektiv: Höhere Grenzgebühren erhöhten die Importkosten, Importeuren entstanden höhere Ausgaben, diese Steigerungen flossen durch Händler und Einzelhändler weiter und tauchten schließlich auf den Quittungen der Verbraucher auf. Das Geld floss nicht von ausländischer Seite herein – es wurde innerhalb der Vereinigten Staaten umverteilt, von Haushalten und Unternehmen hin zu den Bundessteuereinnahmen. Der Ökonom Julian Hinz, der an der Analyse beteiligt war, bemerkte, dass fast $200 Milliarden an Zollerträgen, die im letzten Jahr eingezogen wurden, fast ausschließlich von inländischen Käufern bezahlt wurden. Während ausländische Firmen nur geringe Preisanpassungen vornahmen, war ihr Beitrag minimal. Die eigentliche Belastung trugen US-Haushalte und Importfirmen, die sich über Märkte hinweg ausbreitete, ohne nennenswerte Entlastung.
Ausländische Produzenten kürzen Volumen statt Preise Steigende Zölle führten nicht zu weit verbreiteten Preissenkungen. Stattdessen entschieden sich viele ausländische Unternehmen dafür, Exportmengen zu reduzieren, anstatt Gewinnspannen zu opfern. Wenn die Wahl zwischen Rabatten und weniger Versand bestand, gewann die Erhaltung der Rentabilität. Dieses Muster zeigte sich besonders im Handel mit Indien. Indische Exporteure hielten die Preise stabil, aber die Sendungen in die USA gingen um 18–24 % zurück im Vergleich zu den Flüssen nach Europa, Kanada oder Australien. Der Rückgang spiegelte nicht eine schwächere globale Nachfrage wider, sondern die höheren Kosten beim Verkauf in den US-Markt aufgrund steilerer Zölle, während andere Regionen preisstabil blieben. Exporteure setzten auch auf alternative Märkte außerhalb der USA und warteten ab, ob sich die Handelsregeln lockern könnten. Tiefe Rabatte hätten die Margen schnell ausgelöscht, während die Kürzung der Volumen mehr Flexibilität inmitten von Unsicherheiten bot.
Langfristige Verträge verzögern Handelsanpassungen Ein weiterer Faktor ist die Trägheit langjähriger Geschäftsbeziehungen. US-Importeure sind oft an langfristige Verträge gebunden, was einen Anbieterwechsel teuer und langsam macht. Daher hatten ausländische Verkäufer wenig Anreiz, die Preise für etablierte Kunden zu senken; weniger Waren zu versenden, war die einfachere Option. Das Ergebnis ist, dass die gesamtwirtschaftliche Belastung nicht verschwunden ist – sie hat sich verschoben. Anstatt von ausländischen Herstellern getragen zu werden, fällt sie hauptsächlich auf amerikanische Verbraucher und Unternehmen zurück. Die Erkenntnisse widersprechen der gängigen Annahme, dass Zölle von ausländischen Verkäufern bezahlt werden. In der Praxis zeigt die Daten, dass sie größtenteils im Inland bezahlt werden.
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