Rails nutzt Stellar, um On-Chain-Schließfächer für institutionelle Derivate zu ermöglichen

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Rails startet Stellar-basierte Onchain-Tresore für institutionelle Krypto-Derivate mit segregierter Verwahrung und Onchain-Überprüfung.

Rails hat Onchain-Tresore im Stellar-Netzwerk eingeführt, um den Handel mit institutionellen Krypto-Derivaten zu unterstützen.

Der Schritt zielt darauf ab, segregierte Verwahrung, Onchain-Überprüfung und geringeres Gegenparteirisiko für Vermittler, die Perpetual-Märkte zugreifen, anzubieten.

Rails führt Onchain-Tresore auf Stellar ein

Rails kündigte die Einführung von institutionellen Tresoren an, die auf dem Stellar-Netzwerk aufgebaut sind.

Das System ermöglicht Maklerfirmen, Fintech-Unternehmen und Handelsplattformen den Zugriff auf Krypto-Perpetuals über ein Backend.

Das Unternehmen plant, im zweiten Quartal 2026 den Optionshandel hinzuzufügen.

📰 Rails nutzt Stellar, um Onchain-Tresore für die Liquidität institutioneller Derivate zu starten (https://t.co/0xYXvTMNBq)https://t.co/UbcLE4XidG

— Kobocoin (@kobocoindev) 3. Februar 2026

Das Design trennt die Ausführung der Trades von der Verwahrung. Rails betreibt eine zentrale Matching-Engine, während die Kundengelder in Smart-Contract-Tresoren onchain verbleiben.

Laut CEO Satraj Bambra ist „der entscheidende Unterschied die Verwahrung und Überprüfbarkeit.“

Rails erfasst Gewinn- und Verlustdaten, Gebühren und Verbindlichkeiten alle 30 Sekunden onchain. Das System speichert diese Daten dann als Merkle-Wurzeln.

Institutionen können die Daten anschließend mit ihren eigenen internen Systemen abgleichen.

Fokus auf Verwahrungsseparation und Risikominderung

Rails hat die Tresorstruktur so gestaltet, dass Gegenparteirisiko und operationelles Risiko reduziert werden. Das System trennt Kundengelder von Market-Making-Kapital und den Betriebsmitteln des Unternehmens.

Dieses Setup vermeidet Sammelkonten, die von vielen zentralisierten Börsen genutzt werden.

Bambra sagte, Fehler bei früheren Plattformen hätten die Risiken von Omnibus-Verwahrungsmodellen gezeigt. „Wenn sie scheitern, werden Sie im Falle einer Insolvenz ungesicherter Gläubiger“, sagte er.

Er fügte hinzu, dass dies die Situation der FTX-Kunden sei.

Im neuen Modell verbleiben Kundengelder in geprüften Smart Contracts. Sie erscheinen nicht auf der Bilanz von Rails.

Das Unternehmen erklärte, dass diese Struktur es Institutionen ermöglicht, Bestände zu verifizieren, ohne auf interne Ledger angewiesen zu sein.

Warum Stellar für das Tresorsystem gewählt wurde

Stellar wurde wegen seiner Fähigkeit ausgewählt, schnelle und vorhersehbare Abwicklungen zu unterstützen.

Das Netzwerk bestätigt Transaktionen in etwa fünf Sekunden, was häufige Aktualisierungen der Tresorbestände und Verbindlichkeitsaufzeichnungen ermöglicht.

Dies unterstützt Rails’ Modell, Gewinn- und Verlustdaten kurzfristig onchain zu erfassen.

Stellar ist nicht nur eine weitere Blockchain — es ist für Skalierbarkeit, Erschwinglichkeit und globale Zugänglichkeit konzipiert. Stellar macht digitales Finanzwesen so einfach wie Bargeld.

Warum Stellar herausragt:
✅ Schnelle Transaktionen: Mit einer durchschnittlichen Bestätigungszeit von nur 5 Sekunden… pic.twitter.com/I1MfmvLwdD

— Velo Official (@veloprotocol) 26. Dezember 2024

Transaktionsgebühren auf Stellar bleiben konstant niedrig. Das macht es praktikabel, laufende Statusänderungen aufzuzeichnen, ohne erhebliche Betriebskosten zu verursachen.

Für institutionelle Derivateplattformen helfen vorhersehbare Gebühren, stabile Risikomanagement- und Abgleichprozesse aufrechtzuerhalten.

Stellar hat auch eine lange Erfolgsgeschichte in der Zusammenarbeit mit regulierten Finanzinstituten. Banken, Überweisungsanbieter und Asset-Emittenten nutzen das Netzwerk seit Jahren.

Diese Historie unterstützt den Einsatz von Stellar für verwahrungsorientierte Tresore, die Transparenz, Nachprüfbarkeit und operative Zuverlässigkeit erfordern.

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Institutionelle Nachfrage in den Krypto-Derivatemärkten

Krypto-Derivate dominieren weiterhin die Handelsaktivitäten mit digitalen Vermögenswerten. CoinGlass-Daten für 2025 schätzten das Gesamtvolumen der Derivate auf etwa 85,7 Billionen US-Dollar.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen erreichte etwa 264,5 Milliarden US-Dollar.

Futures und Optionen werden von institutionellen Händlern häufig für die Preisfindung und das Risikomanagement genutzt.

Das offene Interesse ist ebenfalls gestiegen, da die professionelle Teilnahme gewachsen ist.

CoinGlass warnte, dass Hebelwirkung und komplexe Strukturen systemische Risiken erhöhen können.

Ein Deleveraging-Ereignis im Oktober 2025 zeigte Schwächen in Liquidationssystemen und Mechanismen zur automatischen Reduktion der Hebelwirkung.

Rails sagte, sein Tresoransatz wolle einige dieser strukturellen Bedenken adressieren.

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