IOTA-basierte TWIN geht live, um den internationalen Handel über britische Grenzen hinweg zu digitalisieren

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  • TWIN, auf IOTA aufgebaut, ist jetzt in den Pilotprojekten an der britischen Grenze live im Einsatz durch eine Partnerschaft mit der Teesside University.
  • Digitale Handelstools könnten Händlern jährlich 1,2 Milliarden Pfund einsparen, die Bearbeitungszeiten um 75 % verkürzen und Daten 20 Stunden früher teilen.

Das auf IOTA basierende TWIN-Tool ist laut einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 4. Februar in den Live-Einsatz bei den Pilotprojekten an der britischen Grenze übergegangen, durch eine Partnerschaft zwischen der IOTA Foundation und der Teesside University. Die Zusammenarbeit mit den staatlichen Handelsbehörden ist Teil eines umfassenderen digitalen Grenzprogramms, das darauf abzielt, papierlastige Handelsroutinen in digitale Aufzeichnungen umzuwandeln. Die UK Trade Strategy 2025 schätzt, dass digitale Handelsdokumente britischen Händlern jährlich bis zu 1,2 Milliarden Pfund einsparen können, die Bearbeitungszeiten um bis zu 75 % verkürzen und manuelle Fehler sowie Compliance-Kosten reduzieren. Eine Studie der London School of Economics aus dem Jahr 2024 prognostizierte eine Steigerung des UK-BIP um 1,3 % durch die Digitalisierung des Handels. Der aktuelle Frachtverkehr sendet Daten und Dokumente oft spät im Verlauf eines Transports, was nur wenig Zeit für Korrekturen lässt, bevor die Waren Häfen erreichen. Die Lösung basiert häufig auf langen E-Mail-Ketten und wiederholten Telefonaten, sodass Sendungen an Grenzen festgehalten werden, während Informationen überprüft oder erneut eingereicht werden. Frühere Daten, Sauberere Handelsflüsse Pilotprojekte zeigten, dass Verzögerungen an Grenzen oft auf vermeidbare Fehler zurückzuführen sind. Open-Source-Digitale Tools reduzieren oder eliminieren Papierkram, decken Fehler viel früher auf und senken die Kosten, während sie gleichzeitig Informationen schützen und die Transparenz für alle Beteiligten entlang der Lieferketten verbessern. Ein Ergebnis zeigte, dass kritische Lieferketten-Daten bis zu 20 Stunden früher bei den Behörden ankamen als zuvor. Tests kombinieren das Open-Source-Informationsaustauschnetzwerk der britischen Regierung mit einem neuen digitalen Lieferketten-Tool, das von IOTA im Rahmen der TWIN Foundation entwickelt wurde. Die TWIN-Plattform unterstützt den vertrauenswürdigen, berechtigungsbasierten Austausch von Handelsdaten über Grenzen hinweg und ist so konzipiert, dass sie in bestehende Regierungssysteme integriert wird, anstatt sie zu ersetzen. „Es besteht ein klarer Bedarf, die heutigen Handelsprozesse radikal zu verbessern“, sagte Dominik Schiener, Mitbegründer und Vorsitzender der IOTA Foundation.

„Die Pilotprojekte, die wir mit der britischen Regierung umgesetzt haben, zeigen, wie offene, interoperable digitale Infrastruktur frühzeitig Zugang zu hochwertigen Daten bieten kann.“

TWIN Steigert Datenqualität für Grenzbehörden Ein zentrales Ergebnis der Pilotprojekte betraf sowohl den Zeitpunkt als auch die Qualität der Daten, die den Grenzbehörden zur Verfügung stehen. Vorabinformationen existieren in vielen Fällen bereits, kommen aber oft unvollständig oder zu allgemein für zuverlässige Risikoprüfungen an. Eine Sendung mit Hühnchen könnte beispielsweise nur als Fleisch gekennzeichnet sein, ohne klare Angaben zu Herkunft oder Typ. Die Nutzung des TWIN-Tools ermöglicht es den Behörden, detailliertere und vertrauenswürdigere Informationen früher in der Lieferkette zu erhalten. Fehler können dann erkannt und korrigiert werden, bevor die Waren an den Häfen ankommen, was zu weniger vermeidbaren Stopps für konforme Sendungen und einem reibungsloseren Ablauf für legitimen Handel durch Gesundheits- und Zollkontrollen führt. Port Health Authorities und andere Dienste erhalten eine klarere Übersicht über Sendungen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Ressourcen können auf illegitime oder nicht-konforme Sendungen konzentriert werden, während legale Waren weniger Störungen ausgesetzt sind, was den Händlern vorhersehbarere Zeitpläne und Kostenmuster bei Grenzübertritten ermöglicht.

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