Goldman Sachs-CEO David Solomon bestätigt, dass er eine sehr kleine Menge an Bitcoin besitzt, während die Bank 2,36 Milliarden US-Dollar in Krypto-ETFs hält.
Der Goldman Sachs-CEO David Solomon hat bestätigt, dass er persönlich Bitcoin besitzt, was einen Wandel von seiner früheren öffentlichen Skepsis gegenüber der digitalen Währung darstellt.
Am 18. Februar 2026 auf dem World Liberty Forum in Florida sagte Solomon, seine Bestände seien „sehr, sehr begrenzt“ und bezeichnete sich selbst als Beobachter statt als Prognostiker.
David Solomon sagte am 18. Februar 2026, dass er eine „sehr, sehr begrenzte“ Menge an Bitcoin besitzt. Er sprach auf dem World Liberty Forum in Florida. Er beschrieb sich selbst als Beobachter und nicht als Bitcoin-Prognostiker.
GOLDMAN-CEO GIBT BEKANNT, DASS ER BITCOIN BESITZT
Nach Jahren der Skepsis sagt Goldman Sachs-CEO David Solomon, dass er eine kleine Menge Bitcoin besitzt.
Auf dem World Liberty Forum in Florida beschrieb Solomon seine Bestände als „sehr, sehr begrenzt“ und sagte, er sei kein Bitcoin… pic.twitter.com/y36lq13TvO
— *Walter Bloomberg (@DeItaone) 18. Februar 2026
Solomon erklärte, dass seine Bestände klein und persönlich seien. Er machte deutlich, dass seine Haltung keine breitere institutionelle Bewegung von Goldman Sachs widerspiegelt. Seine Äußerungen wurden von Decrypt berichtet.
Zuvor hatte er Bitcoin als volatil und spekulativ bezeichnet. Im Jahr 2024 sagte er, er sehe keinen klaren Anwendungsfall für die Assetklasse. Seine jüngsten Kommentare zeigen eine Tonänderung.
Goldman Sachs besitzt keine Bitcoin-Token direkt. Das Unternehmen bleibt durch die aktuellen US-Regelungen eingeschränkt. Diese Regeln begrenzen, wie große Banken Kryptowährungen in ihrer Bilanz halten dürfen.
Stand Februar 2026 hält Goldman Sachs etwa 2,36 Milliarden US-Dollar an Krypto-Exposures. Diese stammen ausschließlich aus börsengehandelten Fonds. Mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar davon sind mit Bitcoin-ETFs verbunden.
Die Bank nutzt regulierte Investmentvehikel, um indirekten Zugang zu gewinnen. Dieser Ansatz ermöglicht die Teilnahme an Kryptomärkten, während die regulatorischen Grenzen eingehalten werden.
Er trennt auch die persönlichen Bestände Solomons von der Strategie der Firma.
Verwandte Lektüre: Bitcoin-ETFs verzeichnen Abflüsse von 105 Mio. USD, während ein mysteriöser IBIT-Käufer auftaucht
Solomon hatte Bitcoin zuvor als spekulatives Asset bezeichnet. Er sagte auch, dass es keinen echten Anwendungsfall gebe. Seine neuesten Äußerungen deuten auf eine offenere Haltung gegenüber der Assetklasse hin.
Er merkte an, dass Goldman Sachs eine erneute direkte Beteiligung an Kryptowährungen in Betracht ziehen könnte. Das würde von Änderungen im regulatorischen Umfeld abhängen. Einen Zeitplan für eine solche Bewegung nannte er nicht.
Solomon betonte außerdem den Fokus der Bank auf Blockchain-Technologie. Er sagte, das Unternehmen investiere in Tokenisierung, um Reibungsverluste in Finanzsystemen zu verringern. Dazu gehören Arbeiten an digitalen Assets und Infrastruktur.
Die Herangehensweise von Wall Street an Krypto hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Der Sektor hat breitere Akzeptanz gefunden, und regulatorische Diskussionen gehen weiter.
Solomons Eingeständnis spiegelt diesen breiteren Wandel wider, während Goldman Sachs sein aktuelles Compliance-Framework beibehält.
Verwandte Artikel
War $74K eine Bullenfalle? Bitcoin-Händler sind sich uneinig über die Wiederholung des Crashs von 2022