Goldman Sachs CEO David Solomon hält seit langem eine abwartende Haltung gegenüber Kryptowährungen und bezeichnete sie 2024 als „Spekulationswerte ohne praktischen Nutzen“. Kürzlich gab er jedoch beim „World Liberty Forum“ auf dem Mar-a-Lago in Florida offen zu, persönlich „sehr geringe Mengen“ an Bitcoin zu besitzen.
Goldman Sachs-CEO bricht das Schweigen: Vom Skeptiker zum Bitcoin-Inhaber
Goldman Sachs-CEO David Solomon hält seit langem eine abwartende Haltung gegenüber Kryptowährungen und bezeichnete sie 2024 als „Spekulationswerte ohne praktischen Nutzen“. Laut Bloomberg gab Solomon am Mittwoch (18.2.) beim „World Liberty Forum“ auf dem Mar-a-Lago in Florida offen zu, derzeit „sehr geringe Mengen“ an Bitcoin zu besitzen. Obwohl er betonte, weiterhin ein „Beobachter“ und kein Prognostiker zu sein, symbolisiert diese Aussage eine subtile und entscheidende Veränderung in der Haltung der traditionellen Wall-Street-Mächte gegenüber Kryptowährungen.
Regulatorische Chancen: Wall Street wandelt sich unter Trump-Politik
Die Wandlung in Solomons Haltung ist maßgeblich auf die drastischen Veränderungen im US-Regulierungsumfeld zurückzuführen. Mit der Unterzeichnung des „GENIUS Act“ durch die Trump-Regierung im Jahr 2025 wurde in den USA erstmals ein bedeutender Rahmen für die Regulierung von Kryptowährungen etabliert. Das Gesetz umfasst nicht nur Stablecoins unter bundesweite Aufsicht, sondern öffnet auch traditionellen Banken die Tür zur Teilnahme an digitalen Vermögenswerten und Tokenisierung. Solomon erklärte, dass Goldman Sachs aktiv die Erprobung von Tokenisierung und Stablecoin-Technologien vorantreibt und die Entwicklungen im US-Marktgesetz genau verfolgt.
Marktvolatilität: Goldman Sachs ETF-Positionen zeigen defensive Haltung
Obwohl der CEO persönlich begonnen hat, Bitcoin zu halten, zeigt die Unternehmensstrategie von Goldman Sachs eine vorsichtige Haltung. Laut den Offenlegungsdaten hat Goldman Sachs seine Bestände an Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETFs deutlich um etwa 40 % reduziert. Diese Veränderung spiegelt die Absicherung nach dem Rückgang des Bitcoin-Preises von über 120.000 USD Ende 2024 wider. Im Februar 2026 schwankt der Bitcoin-Kurs weiterhin um die 67.000 USD, was auf die Inflationsdrucke in einem Umfeld hoher Zinsen und geopolitischer Spannungen hindeutet. Dennoch erhöht Goldman Sachs seine Bestände an den neu eingeführten XRP- und Solana-ETFs, was auf eine Strategie der Diversifizierung hinweist.
Der Artikel „Ehemalige Skeptiker wandeln sich: Goldman Sachs-CEO gesteht Bitcoin-Besitz“ erschien zuerst bei Chain News ABMedia.
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