US-Regulierungsbehörden bewegen sich auf eine engere Zusammenarbeit zu, da die SEC und die CFTC ein gemeinsames Rahmenwerk zur Verringerung regulatorischer Konflikte, Modernisierung der Aufsicht und Schaffung klarerer Regeln für aufkommende Finanzmärkte, einschließlich Krypto-Assets, einführen.
Am 11. März haben die bundesweiten Finanzaufsichtsbehörden die Aufsicht koordiniert, als die US-Börsenaufsicht SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichneten. Das Abkommen schafft einen Rahmen für die Zusammenarbeit, der darauf abzielt, legale Innovationen zu unterstützen, die Marktintegrität zu stärken und Investoren sowie Kunden zu schützen.
SEC-Vorsitzender Paul S. Atkins erklärte:
„Seit Jahrzehnten behindern Regulierungs-Kampfzonen, doppelte Behördenregistrierungen und unterschiedliche Regelsätze zwischen SEC und CFTC Innovationen und treiben Marktteilnehmer in andere Jurisdiktionen.“
Das Memorandum skizziert Pläne zur Angleichung der regulatorischen Definitionen, Koordination der Aufsicht und Erleichterung eines sicheren Datenaustauschs zwischen den Behörden. Die Regulierer beschrieben das Abkommen als eine Roadmap zur Verbesserung der Klarheit für Marktteilnehmer bei gleichzeitiger Reduzierung redundanter Compliance-Anforderungen. Die Initiative spiegelt auch den Versuch wider, die regulatorische Aufsicht mit dem, was Beamte als die „minimal wirksame Dosis“ der Regulierung bezeichneten, in Einklang zu bringen, um die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Finanzmarkt zu erhalten.
Durch das Abkommen haben die Behörden außerdem eine Gemeinsame Harmonisierung-Initiative ins Leben gerufen, um die Gesetzgebung, Prüfungen und Durchsetzung in Bereichen gemeinsamer Zuständigkeit zu koordinieren. Das Programm priorisiert die Klärung von Produktdefinitionen durch gemeinsame Regelungen, die Modernisierung von Clearing-, Margin- und Sicherheitenrahmen sowie die Verringerung von Reibungsverlusten für Börsen, Handelsplätze und Intermediäre, die bei beiden Regulierungsbehörden registriert sind. Weitere Ziele sind:
„Bereitstellung eines zweckmäßigen regulatorischen Rahmens für Krypto-Assets und andere aufkommende Technologien.“
Weitere Prioritäten umfassen die Vereinfachung der regulatorischen Berichterstattung für Handelsdaten und Fonds sowie die Koordination der Überwachung der Marktüberwachung und Risikobewertung. Robert Teply von der SEC und Meghan Tente von der CFTC werden die Initiative gemeinsam leiten.
CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig erläuterte:
„Die Finanzmärkte Amerikas sind der Neid der Welt, weil sie skalieren und sich an die Bedürfnisse der Investoren anpassen. Wie unsere Märkte müssen auch die regulatorischen Rahmenwerke der CFTC und SEC sich weiterentwickeln und modernisieren, um den Anforderungen unserer Marktteilnehmer gerecht zu werden.“
Selig fügte in der Erklärung hinzu, dass die koordinierte Aufsicht zwischen den Behörden doppelte Regeln reduzieren und regulatorische Lücken schließen würde. Er betonte, dass diese Bemühungen darauf abzielen, eine umfassende Marktüberwachung zu gewährleisten und die Rahmenwerke an moderne Finanzaktivitäten anzupassen.
Die Behörden wollen regulatorische Konflikte verringern und die Aufsicht modernisieren, da sich die Märkte weiterentwickeln, einschließlich des Aufstiegs von Krypto-Assets.
Die Regulierer planen, einen klareren, zweckmäßigen Rahmen zu entwickeln, der Zuständigkeiten und Compliance-Erwartungen für digitale Assets definieren könnte.
Die Initiative zielt auf abgestimmte Regelsetzungen, gemeinsame Marktüberwachung und vereinfachte Berichterstattung in überlappenden Regulierungsbereichen ab.
Koordinierte Aufsicht könnte die Compliance-Belastung verringern und gleichzeitig die Marktintegrität und regulatorische Klarheit verbessern.