Bitcoin nähert sich der 75.000-Dollar-Marke: Short-Covering dominiert den Anstieg, Fed-Entscheidung im Fokus

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Gate News Nachrichten, am 17. März, vor der Bekanntgabe der Zinssatzentscheidung der Federal Reserve, erreichte Bitcoin kurzfristig ein Hoch von 75.912 USD, fiel dann aber auf etwa 74.372 USD zurück, was auf anhaltenden Verkaufsdruck im oberen Bereich des Schlüsselwiderstands hinweist. Trotz begrenzter Tagesvolatilität zeigt die Wochenbilanz eine recht starke Performance, wobei die meisten führenden Kryptowährungen in den letzten sieben Tagen deutliche Gewinne verzeichneten.

Marktanalyse zufolge wird die aktuelle Aufwärtsbewegung hauptsächlich durch Veränderungen in der Derivate-Marktstruktur getrieben, nicht durch neue Spot-Geldzuflüsse. Das Schließen zahlreicher Put-Optionen bei 60.000 USD führte dazu, dass Market Maker passiv Spot-Käufe tätigten, um Risiken abzusichern, was den Preis nach oben trieb. Allerdings nahm die Kaufbereitschaft ab, als der Preis wieder unter 74.400 USD fiel, ein Bereich, der zuvor lange als Unterstützung diente.

Was die Sektoren betrifft, stieg Ethereum in der letzten Woche um etwa 13,3 % auf 2.316 USD, XRP um ca. 11 %, Solana um ca. 9,7 %, Dogecoin um ca. 9,5 %, BNB um ca. 5 %, was auf eine kurzfristige Erholung der Risikobereitschaft am Markt hindeutet.

Gleichzeitig bleibt der Zufluss institutioneller Gelder eine Unterstützung. Daten zeigen, dass der US-Spot-Bitcoin-ETF in der vergangenen Woche netto etwa 767 Millionen USD zugeflossen sind, was die dritte aufeinanderfolgende Woche positiver Zuflüsse markiert und auf eine Erholung der Kapitalströme hindeutet. Analysten weisen darauf hin, dass diese anhaltende Kapitalrückkehr die Marktstruktur verbessern kann, doch die Fortsetzung ist noch ungewiss.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold verändert. In den letzten Monaten wandelte sich die Beziehung von negativ zu positiv, was die Diskussion um die „digitale Gold“-These neu befeuert. Seit Anfang März zeigt Bitcoin deutlich bessere Performance als Gold.

Auf makroökonomischer Ebene bleibt die Federal Reserve-Entscheidung der größte Unsicherheitsfaktor. Die Märkte gehen allgemein davon aus, dass die Zinsen bei 3,5 % bis 3,75 % bleiben, doch entscheidend sind die Dotplots und die Äußerungen von Chairman Jerome Powell. Angesichts hoher Ölpreise und schwächerer Beschäftigungsdaten besteht weiterhin Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs.

Analysten meinen, dass ohne neue fundamentale Katalysatoren die durch Short-Positionen getriebene Aufwärtsbewegung schwer auf Dauer sein dürfte. Die weitere Entwicklung hängt von makroökonomischen Signalen und Kapitalflüssen ab.

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