Sam Bankman-Fried’s Eltern haben bestätigt, dass der Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX keine Verluste bei den Kundengeldern verursacht hat. In einem kürzlichen Interview erklärten sie, dass die Kunden derzeit vollständige Rückzahlungen mit zusätzlichen Zinsen erhalten. Sie sind der Ansicht, dass die Beweise zeigen, dass die Anklage gegen ihren Sohn unfair war.
Viele FTX-Kunden und Gläubiger widersprechen dieser Aussage jedoch vehement. FTX hat mit der Rückgabe von Geldern begonnen, und bereits Milliarden von Dollar wurden zurückgezahlt. Einige Nutzer erhalten sogar mehr als 100 % ihres ursprünglichen Betrags in Dollar. Die Zahlungen basieren jedoch auf den Krypto-Preisen von 2022, als die Börse bankrottging.
Bankman-Fried’s Eltern verteidigten auch die Verwendung der Gelder. Sie sagten, dass die Übertragung von Kundengeldern an Alameda Research eine normale Geschäftstätigkeit war. Aber Regulierungsbehörden sind anderer Meinung. Nach dem Zusammenbruch von FTX wurden viele neue Regeln eingeführt, um zu verhindern, dass Unternehmen Kundengelder auf diese Weise verwenden.
Der Fall hat auch eine politische Wendung genommen. Die Eltern glauben, dass Politik den Fall beeinflusst hat, und fordern eine Begnadigung durch den US-Präsidenten Donald Trump. Trump hat jedoch bereits erklärt, dass er Bankman-Fried nicht begnadigen wird.
Bankman-Fried sitzt derzeit eine 25-jährige Haftstrafe ab. Er versucht auch, den Fall anzufechten und einen neuen Prozess zu beantragen. Das Ergebnis ist noch ungewiss, aber vorerst bleibt seine Verurteilung bestehen. Während FTX Gelder an die Kunden zurückgibt, gibt es weiterhin Uneinigkeit darüber, ob die Investoren ihre Verluste wirklich wiedererlangt haben.
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