Heißes Geld strömt nach Taiwan! Der Wechselkurs des Neuen Taiwan-Dollar steigt um mehr als 1,2% und erreicht ein neues Hoch seit anderthalb Monaten

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Der Neue Taiwan-Dollar hat sich in dieser Woche stark erholt. Unter dem Schub, dass ausländische Anleger massiv taiwanesische Aktien aufkauften und die Mittel gebündelt zuflossen, stieg der Bank-Closing-Wechselkurs von dem vergangenen Dienstag (4/7) von 31.967 kontinuierlich an und erreichte am Donnerstag (4/16) einen Schlusskurs von 31.556. Innerhalb einer Woche wertete er um mehr als 0,4 Yuan auf, was einer Steigerung von etwa 1,29% entspricht, und stellte damit das höchste Niveau seit anderthalb Monaten dar.

Ausländische Käuferhysterie und Kurs- sowie Devisenanstieg sind die Kern-Treiber

Der 16. April war der repräsentativste Tag für diese Kursbewegung. An diesem Tag stieg der taiwanesische Aktienmarkt (Taiwan-Index) kräftig um über 100 Punkte. Die ausländischen Anleger kauften an einem einzigen Tag taiwanesische Aktien im Wert von rund 44 Milliarden Yuan, und der Neue Taiwan-Dollar überschritt in der Handelsspanne zeitweise die Marke von 31,6 Yuan. Die insgesamt umgesetzte Handelsmenge in den Devisenmärkten von Taipeh und Yuantta stieg auf 3,698 Milliarden US-Dollar, was klar auf ein hohes Handelsvolumen hindeutet. Das bedeutet normalerweise, dass der Markt große Zuflüsse und Verkaufs- bzw. Abgabebedarfe an Devisen aufweist – genau das ist ein typisches Merkmal von Zuflüssen von heißem Geld: Aktien und der Devisenmarkt entwickeln sich synchron stark, wodurch ein positiver Kreislauf entsteht, der ausländische Anleger zum Einstieg veranlasst.

Der Markt geht davon aus, dass die eher optimistische Perspektive der Vereinbarung zwischen Iran und den USA die weltweite Risikostimmung anheizte. Davon profitierten die asiatischen Schwellenländer im Allgemeinen. Taiwan wurde dabei vor allem aufgrund der Attraktivität von Technologiewerten wie TSMC zum Schwerpunkt für ausländische Investitionen, wodurch der „Magneteffekt“ der Kapitalzuflüsse besonders deutlich hervortrat.

Der Aufwärtstrend verlief jedoch nicht reibungslos, die Notenbank justiert heimlich

Bemerkenswert ist, dass der Wechselkurs am Montag (4/13) leicht zurückging und auf 31.785 fiel, was zeigt, dass es sich nicht um einen einseitigen Trend handelt. Darüber hinaus wiesen sowohl Beamte der Notenbank als auch Markt-Händler darauf hin, dass die Notenbank in der Regel bei konzentrierten und massiven Zuflüssen ausländischen Kapitals eine angemessene Anpassung im Devisenmarkt vornimmt, um zu verhindern, dass eine zu schnelle Aufwertung des Neuen Taiwan-Dollar die Wettbewerbsfähigkeit im Export beeinträchtigt. Dies ist einer der entscheidenden Faktoren dafür, dass die Höhe der Aufwertung bislang noch im Rahmen bleibt.

Heute (4/17) kommt es zu einem technischen Rücksetzer

Am 17. April setzte nach dem starken Rückgang des US-Dollar-Index eine Erholung ein: Vom Tiefpunkt 97,83 stieg er wieder auf etwa 98,22. Gleichzeitig drehte der taiwanesische Aktienmarkt beim Öffnen ins Minus und führte dazu, dass der Neue Taiwan-Dollar im frühen Handel mit 31,59 Yuan eröffnet und zeitweise auf 31,6 Yuan zurückfiel. Die heute an der Börse notierte Kassakurs-Angabe der Bank E.SUN zeigt, dass die Kaufseite bei 31.525 und die Verkaufseite bei 31.625 liegt, womit der Kurs weiterhin in einem relativ starken Bereich bleibt. Der Fokus für die Zukunft bleibt weiterhin, ob ausländische Anleger die Zuflüsse fortsetzen

Derzeit gibt es zwei entscheidende Variablen im Markt: Erstens, ob ausländische Anleger auch weiterhin Zuflüsse aufrechterhalten und die Käufe im taiwanesischen Aktienmarkt dominieren können. Zweitens, ob der US-Dollar auf dem aktuellen Niveau Unterstützung findet und sich weiter erholen kann. Wenn der taiwanesische Aktienmarkt auf hohem Niveau bleibt und ausländische Anleger weiter aufstocken, erwarten Analysten, dass der Neue Taiwan-Dollar im kurzfristigen Bereich weiterhin eher stark bleiben dürfte. Sollte sich der US-Dollar jedoch schnell erholen oder wenn die globale Risikostimmung sich umkehrt, könnte der Schwung für den Einstieg von heißem Geld vor Herausforderungen gestellt werden.

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