El Salvador erhielt nach dem Lob des Internationalen Währungsfonds für seine wirtschaftliche Leistung erneute Aufmerksamkeit. Laut IWF wächst die Wirtschaft des Landes schneller als erwartet, mit einem prognostizierten realen BIP von 4 %. Das Update folgte monatelangen Verhandlungen im Zusammenhang mit einem IWF-Darlehen, während El Salvador im November während des Marktrückgangs weiterhin Bitcoin kaufte.
IWF-Überprüfung bemerkt wirtschaftlichen Schwung
Laut dem Internationalen Währungsfonds setzt die Wirtschaft El Salvadors ihre Überperformance fort. Der IWF nannte verbessertes Investorenvertrauen, Rekordüberweisungen und starke Investitionstätigkeit als Schlüsselfaktoren.
Bemerkenswert ist, dass das reale BIP-Wachstum in diesem Jahr auf etwa 4 % geschätzt wird. Außerdem beschrieb der IWF die wirtschaftliche Perspektive für 2026 als „sehr gut“. Im März einigten sich die Parteien auf ein Darlehenspaket in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar.
Die Finanzierung fällt unter das Extended Fund Facility-Programm. Gleichzeitig sagte ein IWF-Vertreter, dass die Zusammenarbeit mit Präsident Nayib Bukeles Regierung weiterhin läuft. Die Diskussionen konzentrieren sich auf die Abschluss der zweiten Überprüfung des EFF-Programms.
Neben den wirtschaftlichen Updates blieb die Bitcoin-Politik im Fokus. Bemerkenswert ist, dass die IWF-Erklärung frühere Vorschläge ausließ, wonach El Salvador die Bitcoin-Anhäufung pausieren würde. Stattdessen setzte die Regierung den Kauf während des Preisrückgangs im November fort.
In diesem Monat fügte El Salvador mehr als 1.000 BTC zu seinen Reserven hinzu. Dies stellte eine Abkehr von der üblichen täglichen Kaufstrategie dar. Infolgedessen liegen die Gesamtbestände jetzt bei fast 7.500 BTC.
Bei den aktuellen Preisen ist der Bestand etwa $660 Millionen wert. On-Chain-Daten von Arkham bestätigen die fortgesetzte Anhäufungstätigkeit. Allerdings erklärten IWF-Vertreter, dass die Diskussionen rund um das Bitcoin-Projekt noch andauern.
Während die Verhandlungen weiterlaufen, gab der IWF Updates zu den strukturellen Verpflichtungen. Besonders die Gespräche über den Verkauf der staatlichen Chivo Wallet sind „gut fortgeschritten“, so der IWF. Die Diskussionen konzentrieren sich auf die Verbesserung der Transparenz, den Schutz öffentlicher Ressourcen und die Reduzierung finanzieller Risiken.
Im Rahmen des EFF-Programms stimmte El Salvador zu, seine Bitcoin-bezogenen Politiken anzupassen. Dazu gehört, privaten Unternehmen den freien Betrieb mit Bitcoin zu erlauben. Gleichzeitig sagte der IWF, dass die enge Zusammenarbeit mit den salvadorianischen Behörden fortgesetzt wird. Das Ziel bleibt, die Reformen abzuschließen, die für die nächste Programmüberprüfung erforderlich sind.
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