Schiff sagt, die Strategie würde zu den schlechtesten Performern im S&P 500 gehören

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Wirtschaftswissenschaftler Peter Schiff hat seine Kritik an Bitcoin-verbundenen Unternehmensstrategien erneuert. Dieses Mal richtet sich sein Fokus auf Strategy, das Softwareunternehmen, das vor allem für seine aggressive Bitcoin-Anhäufung unter dem Vorstandsvorsitzenden Michael Saylor bekannt ist.

In einem Beitrag auf X argumentierte Schiff, dass, wenn Strategy Teil des S&P 500 wäre, sein Kursverlust von 47,5 % im Jahr 2025 den sechstschlechtesten Wertverlust im Index darstellen würde. Während Strategy tatsächlich nicht im Benchmark enthalten ist, sagte Schiff, dass der Vergleich die Kosten hervorhebt, die entstehen, wenn man das Schicksal eines Unternehmens fast vollständig an Bitcoin bindet.

Schiff zielt auf Bitcoin-lastige Unternehmensstrategie ab

Schiff sagte, die Verluste von Strategy untergraben Saylors langjährige Behauptung, dass der Kauf von Bitcoin die beste Entscheidung ist, die ein Unternehmen treffen kann. Er argumentierte, dass Strategy seine gesamte Unternehmensidentität effektiv auf Bitcoin-Exposition ausgerichtet hat – auf Kosten des Aktionärswerts.

Laut Schiff zeigt der starke Kursrückgang von Strategy im Jahr 2025, wie riskant dieser Ansatz in Abwärtsphasen sein kann. Er sah das Jahr als Beweis dafür, dass Bitcoin-getriebene Strategien Investoren nicht schützen. Wenn die Preise fallen und Hebelwirkungen Verluste verstärken. Schiff, ein lautstarker Bitcoin-Skeptiker und Goldbefürworter, hat häufig Unternehmen kritisiert, die Bitcoin als Treasury-Reservevermögen behandeln. Seine neuesten Kommentare passen in dieses breitere Narrativ.

Marktreaktionen und Kritik im Kontext

Allerdings stießen Schiffs Äußerungen schnell auf Gegenwind in den Krypto- und Aktienmärkten. Mehrere Analysten wiesen darauf hin, dass der Vergleich von Strategy mit traditionellen operativen Unternehmen im S&P 500 irreführend sein könnte. Unterstützer argumentieren, dass Strategy weniger wie ein Softwareunternehmen funktioniert und mehr wie eine gehebelte Bitcoin-Proxy. Aus dieser Sicht spiegelt die Aktienperformance größtenteils die Bitcoin-Preisentwicklung wider, anstatt operative Kennzahlen wie Umsatzwachstum oder Margen.

Andere wiesen auch darauf hin, dass die Fokussierung auf ein einzelnes Kalenderjahr die langfristige These des Unternehmens ignoriert. Bitcoin fiel 2025 stark, und die Aktien von Strategy sanken parallel dazu. Kritiker von Schiffs Ansicht sagten, dass kurze Zeiträume das Abwärtsrisiko übertreiben können, während potenzielle Aufwärtsbewegungen in zukünftigen Zyklen ignoriert werden.

Hebelwirkung, Verwässerung und Investoren-Debatte

Die Diskussion hat auch Bedenken hinsichtlich Hebelwirkung und Verwässerung der Aktionäre wieder aufleben lassen. Einige Marktteilnehmer argumentierten, dass der Einsatz von Schulden und Aktienemissionen durch Strategy zur Finanzierung von Bitcoin-Käufen die Volatilität verstärkt hat. Wenn die Preise steigen, erhöht der Hebel die Renditen. Fallen die Preise, vertiefen sich die Verluste.

Mehrere Kommentatoren sagten, dass, obwohl die Bitcoin-These selbst möglicherweise intakt bleibt, die Umsetzung entscheidend ist. Sie fragten, ob aggressive Kapitalerhöhungen während Hochpreisphasen den bestehenden Aktionären schaden. Unterstützer konterten, dass Strategy’s Ansatz einen langfristigen Schutz gegen Fiat-Entwertung darstellt, kein kurzfristiger Handel. Sie argumentieren, dass die Beurteilung der Strategie nur anhand von 2025 den breiteren Zweck verfehlt.

Ein Debatte, die wahrscheinlich bis 2026 andauern wird

Schiffs Kommentare unterstreichen eine wachsende Kluft zwischen traditionellen Makrodenkern und Bitcoin-fokussierten Unternehmensstrategien. Während die Märkte in das Jahr 2026 eintreten, zeigt sich kein Ende dieser Debatte. Ob Strategy’s Ansatz letztlich zerstörerisch oder visionär ist, hängt weniger von Jahresrankings ab, sondern mehr von der langfristigen Entwicklung von Bitcoin. Derzeit bleiben Schiff und Saylor auf gegenüberliegenden Seiten eines der polarisiertesten Argumente in der Krypto-Welt.

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