Elon Musks SpaceX steht kurz vor dem Börsengang, und Konzeptaktien wie Innolux (3481) werden ebenfalls heftig diskutiert. Mit Tausenden von künstlichen Satelliten, die in den Orbit geschickt werden, wird die Weltraumumgebung um die Erde zunehmend gefährdet. Ein im Dezember 2025 veröffentlichter Forschungsaufsatz stellt einen neuen Indikator namens CRASH Clock vor, der erstaunliche Daten offenbart: Wenn alle menschlichen Eingriffe eingestellt werden, würde es im niedrigen Erdorbit in weniger als drei Tagen zu einer katastrophalen Kollision kommen.
(群創 (3481) Aktienkurs steigt um die obere Grenze! FOPLP dringt in die Lieferkette für Satelliten im niedrigen Orbit ein, SpaceX-Konzeptaktien formen sich)
Der Artikel „Das House of Cards im Orbit: Häufige Megakonstellationen in enger Nähe“ (An Orbital House of Cards: Frequent Megaconstellation Close Conjunctions) wurde gemeinsam von Forschern der Princeton University, der University of British Columbia und der Regina University veröffentlicht. Das Forscherteam warnt, dass der Druck auf die Orbitumgebung ein bisher unerreichtes Niveau erreicht hat und der Spielraum für Fehler äußerst gering ist.
CRASH-Uhr verkürzt sich von 121 Tagen auf 2,8 Tage
Die Studie zeigt, dass der sogenannte „CRASH Clock“ ein Indikator ist, der den Druck auf die Orbitumgebung misst. Er wird definiert als „die Zeit bis zu einer katastrophalen Kollision ohne jegliche Ausweichmanöver oder Verlust des Situationsbewusstseins“. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass bei völliger Abwesenheit menschlicher Eingriffe eine Zerstörung im niedrigen Orbit innerhalb weniger Tage eintreten würde.
Daten zeigen, dass im Jahr 2018, als Megakonstellationen noch nicht weit verbreitet waren, die CRASH-Uhr bei 121 Tagen lag. Doch bis 2025, mit der schnellen Einführung von Megakonstellationen wie SpaceX’s Starlink, ist dieser Wert auf 2,8 Tage gefallen. Das bedeutet, dass im Falle eines extremen Sonnensturms, der Satelliten außer Kontrolle geraten oder die Kommunikation unterbrechen könnte, kaum Zeit bleibt, um auf die daraus resultierenden Kettenreaktionen zu reagieren.
Derzeit sind die Satelliten im niedrigen Orbit auf menschliche Kollisionsvermeidung angewiesen
Die Autoren des Papiers beschreiben die aktuelle Orbitumgebung als ein „House of Cards“. Die Sicherheit im Orbit hängt derzeit vollständig von den Betreibern ab, die häufige und präzise „Kollisionsvermeidung“ durchführen.
Daten in der Studie zeigen, dass im dichtesten Bereich der Starlink-Satelliten in 550 km Höhe alle 11 Minuten eine Annäherung von weniger als 1 km Abstand auftritt. Sobald das Ausweichsystem durch Softwarefehler oder Sonnensturm ausfällt, steigt das Kollisionsrisiko rapide an.
Besonders warnt die Studie vor einem starken geomagnetischen Sturm im Mai 2024. Damals führten die erhöhte atmosphärische Reibung und die Notwendigkeit, Kollisionen zu vermeiden, dazu, dass mehr als die Hälfte der aktiven Satelliten (hauptsächlich Starlink) gezwungen waren, Manöver durchzuführen. In diesem Chaos könnten die Positionen der Satelliten um mehrere Kilometer ungenau werden, was die Kollisionsvermeidung äußerst erschwert. Bei einem noch stärkeren Sonnensturm (wie dem Carrington-Ereignis von 1859) könnten die Folgen katastrophal sein.
Wissenschaftler fordern: Risiken im niedrigen Orbit ernst nehmen
Das Forscherteam betont, dass die Verkürzung der CRASH-Uhr nicht unmittelbar bedeutet, dass der „Kessler-Effekt“ (bei dem Trümmerketten zu unbrauchbarem Orbit führen) bereits vollständig ausgebrochen ist. Sie macht jedoch deutlich, dass unsere Abhängigkeit von menschlichen Fehlerfrei-Operationen an einem gefährlichen Limit angekommen ist.
Die Autoren rufen dazu auf, für eine nachhaltige Weltraumentwicklung diese Fragilität ernst zu nehmen. Statt nur zu berechnen, wie viele Satelliten noch in den Orbit passen, sollte man den Fokus auf die Überwachung der Gesundheit und Widerstandsfähigkeit des Orbits legen, um den Zusammenbruch dieser „House of Cards“ bei der nächsten Sonnensturm-Phase zu verhindern.
Der Artikel „Niedriger Orbit House of Cards: Wenn Elon Musks Starlink ausfällt, könnten innerhalb von 3 Tagen globale Satellitenketten kollidieren?“ erschien zuerst bei Chain News ABMedia.