Nachdem ChatGPT die Welt erobert hat, konzentriert sich OpenAI durch Umstrukturierung des Teams auf die Entwicklung von Sprach-KI und Hardware-Geräten „Gumdrop“. Es wird berichtet, dass das Design ähnlich einem „Stift“ oder tragbaren Lautsprecher sein wird und sich bereits in der Entwurfsphase befindet. Die Markteinführung ist frühestens 2026 geplant. Gleichzeitig hat der Auftragsfertigerwechsel von China-Luxshare zu Foxconn stattgefunden.
Sprachsteuerung wird zum entscheidenden Schlachtfeld. OpenAI veröffentlicht in Q1 2024 ein neues KI-Sprachmodell
The Information berichtet, dass das OpenAI-Team der Ansicht ist, dass Sprache im Vergleich zu Text den Alltag besser widerspiegelt. Das Unternehmen wird im ersten Quartal 2026 eine neue Generation von Audio-Sprachmodellen vorstellen und die Bereiche Engineering, Produktentwicklung und Forschung zu einer einzigen Abteilung zusammenfassen, die sich auf die Genauigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit der Sprachmodelle konzentriert.
Sprachfunktionen sind seit jeher ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Vom Wachstum und Stillstand bei Siri, Alexa und Google Assistant bis hin zu den Durchbrüchen durch LLMs – Sprachschnittstellen entwickeln sich zunehmend jenseits der frühen Beschränkungen. OpenAI glaubt, dass Sprache das nächste große Schlachtfeld sein könnte, um Hardware-Standards und Nutzungsgewohnheiten zu verändern.
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Gumdrop-Projekt: Ein KI-Mobilgerät, das möglicherweise die Smartphone-Gewohnheiten revolutioniert
Laut Berichten hat OpenAI den Codenamen „Gumdrop“ für dieses Gerät gewählt, eine KI-basierte Endhardware. Mehrere Quellen deuten darauf hin, dass es sich um:
Einen intelligenten Stift, der handschriftliche Notizen in Echtzeit transkribiert
Ein kleines Wearable, das um den Hals getragen wird, ähnlich einem iPod Shuffle
Mit Mikrofon und Mini-Kamera ausgestattet ist, um die Umgebung zu erkennen und ChatGPT jederzeit aufzurufen
Bemerkenswert ist, dass OpenAI für dieses Projekt den ehemaligen Apple-Design-Genie Jony Ive und den ehemaligen Hardware-Designleiter Tang Tan rekrutiert hat, was die Chance erhöht, dass es nach dem iPhone zu einem noch spezialisierten tragbaren Sprach-KI-Assistenten wird.
Von Luxshare zu Foxconn: OpenAIs „De-Chinesisierung“ der Hardware-Strategie
Außerdem berichtet die Wirtschaftswoche, dass OpenAI ursprünglich geplant hatte, die Produktion von Luxshare durchführen zu lassen, aber aufgrund des Wunsches, neue Produkte nicht in China herzustellen, die Aufträge vollständig an Foxconn übergeben hat. Die Produktion ist derzeit in Vietnam geplant, möglicherweise wird sie auch in den USA bei Foxconn erfolgen.
Diese Entscheidung spiegelt die jüngsten Umstrukturierungen großer US-Technologiekonzerne in der Lieferkette wider und macht Foxconn zum größten Gewinner. Das Unternehmen kann die gesamte Lieferkette von Cloud bis Endgerät für OpenAI abdecken, was eine strategische Positionierung in der KI-Geräte-Ära bedeutet. Es ist ein weiterer Meilenstein nach iPhone und Google Pixel.
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2026 bis 2027: Das erste Jahr, in dem OpenAI sein eigenes KI-Hardware-Ökosystem aufbaut
Laut Berichten wird das erste KI-Hardware-Gerät von OpenAI voraussichtlich innerhalb eines Jahres auf den Markt kommen, mit einem Starttermin in 2026 oder 2027. Die Produktdetails sind noch streng vertraulich, aber Sprachinteraktion, 24/7 Begleitung und Situationssensorik gelten bereits als Grundfunktionen. Noch wichtiger ist, dass es wahrscheinlich nicht das einzige Produkt sein wird.
Vom Sprachmodell über die Sprachschnittstelle bis hin zum physischen Gerät – OpenAI arbeitet daran, ein vollständiges KI-Ökosystem zu schaffen, das die Art und Weise, wie Menschen mit KI interagieren, grundlegend verändern könnte.
Dieser Artikel „Foxconn ersetzt Luxshare bei OpenAI-Aufträgen für KI-Mobilgeräte, neueste Details: Mini-Kamera?“ erschien zuerst bei ABMedia.