Starlink, unter der Leitung von Elon Musk, hat begonnen, kostenlosen Internetzugang im Iran anzubieten. Der Schritt folgte einem Telefonat mit Donald Trump und erfolgt, während iranische Behörden landesweit die Konnektivität abschalten und eine harte Repression gegen regierungsfeindliche Proteste verstärken. Offizielle Berichte nennen mehr als 1.800 getötete Demonstranten, doch Menschenrechtsgruppen warnen, dass die tatsächliche Zahl aufgrund eines nahezu vollständigen Kommunikationsausfalls deutlich höher sein könnte. Sogar Insider des Regimes sollen tagelang offline gewesen sein. Zwei Cybersicherheitsforscher berichten, dass sogenannte „weiße“ SIM-Karten—die während des Iran–Israel-Konflikts 2025 noch funktionierten—diesmal ebenfalls getrennt wurden.
Schmuggel von Terminals über Grenzen, jahrelang vorbereitet Ein Netzwerk aus Freiwilligen und Technikern hat Schmuggeloperationen gestartet, um Starlink-Terminals nach Iran zu bringen, wobei die Ausrüstung durch den Irak-Kurdistan und Armenien geleitet wird. Ein Organisator—ein Softwareingenieur, der zuvor mit iranischen Behörden zusammenarbeitete—verließ das Land und hilft nun bei der Koordination der Logistik. Die Gruppe hatte sich jahrelang auf einen vollständigen Shutdown vorbereitet. Die Bemühungen basieren auf einer Ausnahmeregelung von 2022, die US-Technologiefirmen erlaubt, Kommunikationsmittel in Iran bereitzustellen. Eingeführt unter Joe Biden, wird diese Ausnahmeregelung jetzt von SpaceX genutzt, um Satellitenkonnektivität während der aktuellen Repression bereitzustellen. Berichten zufolge können Nutzer im Iran nur kurze Zeiträume verbinden. Die Terminals sind versteckt, werden sparsam eingeschaltet und schnell wieder abgeschaltet—während Drohnenpatrouillen, Nachbarschaftsberichte und Sicherheitskontrollen. Jede Verbindung birgt Risiken.
Staatlicher Widerstand: Störungen und Beschlagnahmungen Das iranische Staatsfernsehen hat über 1.000 beschlagnahmte Geräte gezeigt, darunter Telefone und Signalverstärker. Das Ministerium für Information behauptet, die Ausrüstung sei für Spionage und zur Umgehung des Blackouts geschmuggelt worden. Analyst Ahmadian sagt, die Regierung habe militärische Störmaßnahmen gegen Starlink eingesetzt, ähnlich wie Russland in der Ukraine. Forscher des Projekts Ainita stellen fest, dass Iran nur zwei Gateways zum globalen Internet hat—die Telekommunikationsinfrastrukturgesellschaft und das Institut für Grundlagenforschung—was landesweite Abschaltungen erleichtert. Doug Madory von Kentik sagt, Iran habe seine eigene „Große Firewall“ aufgebaut, die nur genehmigten Datenverkehr zulässt. Mit nur zwei internationalen Verbindungen sei das Abschalten des Zugangs technisch einfach.
Ein anhaltender Kampf um Informationen Aktivisten schaffen es gelegentlich, Videos online zu stellen, doch das Signal flackert. Viele Bewohner bleiben aus Sicherheitsgründen offline und verbinden sich nur bei Bedarf. Verhaftungen gehen weiter, und der Blackout besteht fort. Experten betonen, dass Irans Ansatz sich vom chinesischen Modell unterscheidet. Während Peking globale Plattformen durch inländische Apps wie WeChat und TikTok ersetzte, setzt Teheran auf harte Trennungen und physische Kontrolle der Infrastruktur—und ist jetzt dabei, Starlink einzudämmen, bevor es Fuß fasst. Das Ergebnis ist ungewiss. Klar ist nur, dass Satelliteninternet zu einer neuen Front im Kampf zwischen Staatsmacht und Zivilgesellschaft geworden ist.
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