
Die zentrale Gruppe von Pi hat 500 Millionen Token (Wert 80 Millionen USD) transferiert, was Panik auslöste. Tatsächlich handelt es sich um eine interne Wallet-Konfiguration der PI Foundation 1, kein Verkauf auf dem Markt. Im Februar werden 193 Millionen Token freigegeben – die größte Einzelauflösung in der Geschichte – durchschnittlich 7 Millionen pro Tag (ca. 1,1 Mio. USD). Der Kurs fiel im Monat um 25% auf 0,1590 USD, die Marktkapitalisierung liegt bei 1,4 Milliarden USD.

(Quelle: PiScan)
Laut Pi Scan-Daten transferierte eine Wallet namens PI Foundation 1 insgesamt 500 Millionen Pi-Token, was einen Wert von über 80 Millionen USD darstellt. Dieser große On-Chain-Transfer wurde daher überprüft. Interessanterweise flossen diese Mittel nicht auf Börsen, sondern in eine andere interne Wallet, ebenfalls mit der Bezeichnung „PI Foundation 1“. Das zeigt, dass die Gelder intern umverteilt wurden und kein Verkauf auf dem Markt stattfand.
Technisch gesehen ist dies kein Verkauf, doch die Transfermenge von 500 Millionen Token hat in der Community starke Reaktionen ausgelöst. Hauptsächliche Bedenken sind: Warum ist eine so große interne Bewegung notwendig? Ist dies eine Vorbereitung auf zukünftige Verkäufe? Bedeutet der Transfer zwischen internen Wallets eine chaotische Mittelverwaltung oder mangelnde Transparenz? Ohne offizielle detaillierte Erklärungen können nur Spekulationen die Runde machen.
Aus technischer Sicht kann es mehrere Gründe für diese internen Transfers geben: Erstens, um die Sicherheit zu erhöhen, indem die Mittel auf mehrere Cold Wallets verteilt werden; zweitens, um die Mittel für unterschiedliche Zwecke (Betriebskosten, Ökosystementwicklung, Team-Belohnungen) zu trennen; drittens, um sich auf eine große Veranstaltung oder Partnerschaft vorzubereiten. Das Problem bei Pi Network ist jedoch das Fehlen transparenter Finanzberichte und sofortiger Kommunikation. Jede größere Bewegung löst Panik in der Community aus.
Dieser Transfer erfolgte nach der Veröffentlichung der neuesten Nachrichten des Pi-Teams. Das Team gab an, dass über 16 Millionen Pioneer die Mainnet-Migration abgeschlossen haben. Außerdem wurde bestätigt, dass etwa 2,5 Millionen Nutzer, die zuvor wegen Sicherheitsüberprüfungen gesperrt waren, nun freigegeben wurden und migrieren können. Zudem plant das Pi Network-Team, in den nächsten Wochen über 700.000 Nutzer für KYC (Know Your Customer) zuzulassen. Gleichzeitig testet das Team ein neues Belohnungssystem für KYC-Prüfer. Bis Ende März 2026 soll dieses System breiter eingeführt werden.
Transfervolumen: 500 Millionen Pi, Wert 80 Millionen USD
Transferart: Innerhalb der Wallets der PI Foundation 1, kein Börsenfluss
Marktreaktion: Trotz Nicht-Verkauf löst es Panik aus, der Kurs bleibt unter Druck
Offizielle Erklärung: Keine detaillierte Begründung, Community spekuliert über den Zweck
Auch die Freigabe der 2,5 Millionen gesperrten Nutzer ist relevant. Diese Nutzer wurden zuvor wegen Sicherheitschecks vorübergehend eingefroren. Die Freigabe bedeutet, dass eine große Menge an neuen Pi-Token in den Markt fließt. Obwohl diese Token KYC-überprüft und mit Lock-up-Perioden versehen sind, erhöht sich letztlich das Umlaufangebot. Zusammen mit den 500 Millionen internen Transfers und den bevorstehenden großen Freigaben könnte der Angebotsdruck auf Pi mehrere Faktoren gleichzeitig verstärken.
Investoren sind weiterhin nervös wegen der bevorstehenden Freigabe im Februar 2026. Pi Scan-Daten zeigen, dass im Februar über 193 Millionen Pi freigegeben werden, was einen Wert von mehr als 31 Millionen USD hat. Das ist die größte Freigabe seit Beginn der Planung bis Oktober 2027. In den nächsten 30 Tagen werden täglich durchschnittlich mehr als 7 Millionen Pi freigegeben, was etwa 1,1 Mio. USD entspricht, die in den Markt fließen.
Dieses Unlock-Volumen ist in der Geschichte von Pi beispiellos. Die tägliche Zunahme von 7 Millionen Token wird kontinuierlichen Druck auf den Preis ausüben, vor allem bei schwacher Nachfrage. Ohne eine entsprechende Nachfrage, um dieses Angebot aufzusaugen, ist ein Preisverfall nahezu unvermeidlich. Noch schlimmer: Das Unlock im Februar ist nur der Anfang; in den kommenden Monaten folgen weitere Freigaben unterschiedlicher Größen. Dieser anhaltende Angebotsdruck wird den Preis von Pi langfristig belasten.
Aus Mechanismus-Sicht stammen diese Token hauptsächlich aus frühen Mining-Belohnungen und Team-Zuweisungen mit Lock-up-Phasen. Mit Ablauf der Lock-up-Periode werden diese Token schrittweise freigegeben. Das Pi-Ökosystem ist so gestaltet, dass komplexe Lock-up- und Unlock-Regeln greifen, um eine plötzliche Verkaufswelle zu vermeiden. Dennoch ist das monatliche Unlock-Volumen von 193 Millionen enorm und könnte den Markt destabilisieren.
Der Preis von Pi ist weiterhin volatil und unter Verkaufsdruck. Im letzten Monat ist Pi um über 25% gefallen. Derzeit pendelt der Kurs bei etwa 0,1590 USD, die Marktkapitalisierung liegt bei ca. 1,4 Milliarden USD. Dieser kontinuierliche Rückgang spiegelt die pessimistische Stimmung hinsichtlich der Fundamentaldaten und der Token-Ökonomie wider. Jede größere Bewegung des Kernteams oder Unlock-Events verstärkt das Marktvertrauen weiter.
Pi befindet sich aktuell in einem klassischen Teufelskreis: Angebotsflut trifft auf Nachfrageflaute. Auf der Angebotsseite: Das Kernteam hält eine riesige Position von 710 Milliarden Token, die kontinuierlich fließen. Der Unlock im Februar von 193 Millionen ist die größte jemals durchgeführte Freigabe, zudem kommen in den nächsten Monaten noch mehr Nutzer mit 2,5 Millionen Freigaben dazu. Auf der Nachfrageseite: Es mangelt an echten Anwendungsfällen, das Handelsvolumen ist niedrig, das Nutzerwachstum verlangsamt sich.
Wenn das Angebot ständig steigt, die Nachfrage aber nicht entsprechend wächst, ist ein Preisverfall die Folge. Noch gefährlicher ist: Sinkende Preise schwächen das Vertrauen der Halter, was zu noch mehr Verkäufen führt – ein sich selbst verstärkender Abwärtstrend. Ohne bedeutende Anwendungen oder institutionelle Partnerschaften in kurzer Zeit wird dieser Kreislauf kaum umkehrbar sein.
Aus Community-Sicht verstärkt die 500-Millionen-Transaktion die Unsicherheit, auch wenn sie als interne Zuweisung erklärt wird. Viele Halter fragen sich: Wenn es kein Verkauf ist, warum so eine große Bewegung bei fallenden Kursen? Die Timing-Entscheidung ist verdächtig. Zudem ist die Nachricht, dass 2,5 Millionen Nutzer freigegeben wurden, zwar positiv (mehr Nutzer können migrieren), doch die Marktteilnehmer sorgen sich vor allem um den zusätzlichen Verkaufsdruck.
Die baldige Fertigstellung des KYC-Prozesses für 700.000 Nutzer und das neue Belohnungssystem für Verifizierer sind Versuche des Pi-Teams, durch Ökosystementwicklung den Verkaufsdruck zu kompensieren. Doch diese Maßnahmen brauchen Zeit. Der große Unlock im Februar steht bereits bevor. Für Pi-Halter wird der nächste Monat entscheidend: Kann man die 0,15 USD-Marke halten oder wird es nach unten durchbrechen?
Für potenzielle Investoren ist Pi derzeit äußerst riskant. Die intransparente interne Bewegung von 500 Millionen Token, der Druck durch die Freigabe von 193 Millionen, die monatliche Rate von 25% – all diese Faktoren zeichnen ein Bild von unkontrollierter Versorgung, mangelnder Nachfrage und gedrücktem Preis. Ohne starken Glauben an den langfristigen Wert von Pi ist eine Investition in dieser Phase eher ein „Fangen des fallenden Messers“.
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