CoinShares sagt, dass Quantencomputing ein langfristiges, handhabbares Risiko für Bitcoin darstellt, mit begrenzter Exposition, verzögerten Zeitplänen und verfügbaren Upgrade-Pfaden.
Bitcoin steht im zunehmenden Fokus der Diskussionen über Risiken durch Quantencomputing. CoinShares erklärt jedoch, dass die Bedrohung noch fern ist. Das Unternehmen stuft das Quantenrisiko als handhabbar, nicht als dringlich ein. Zudem ist die aktuelle Technologie nicht in der Lage, die Sicherheit von Bitcoin zu brechen. Daher stellen Quantenentwicklungen derzeit kein unmittelbares Problem für die Märkte dar.
Laut CoinShares-Forschung sind groß angelegte Quantencomputer noch Jahre entfernt. Die meisten Experten erwarten, dass sie nach den 2030er Jahren praktikabel sein werden. Daher hat Bitcoin Zeit, sich vorzubereiten. In der Zwischenzeit sind die aktuellen kryptografischen Schutzmaßnahmen für den täglichen Betrieb der Netzwerke ausreichend.
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CoinShares stellt fest, dass etwa 1,6 Millionen BTC in alten P2PK-Adressen liegen. Das entspricht etwa 8 % des Gesamtangebots. Diese Adressen offenbaren öffentliche Schlüssel. Daher sind sie theoretisch anfällig für Shors Algorithmus, falls Quantenmaschinen ausgereift sind.
Allerdings verursacht nur ein kleiner Anteil Bedenken für den Markt. CoinShares schätzt, dass etwa 10.200 BTC in großen UTXOs liegen. Diese Beträge könnten den Markt stören, wenn sie gestohlen werden. Dennoch würde es absurde Mengen an Rechenleistung und Energiekosten erfordern, um sie anzugreifen.
In der Zwischenzeit haben die meisten Bitcoin-Adressen moderne Formate. P2PKH und P2SH verbergen einen öffentlichen Schlüssel, bis Transaktionen übertragen werden. Dadurch haben Angreifer nur begrenzte Möglichkeiten. Daher ist die kurzfristige Exposition bei den meisten Beständen gering.
Zusätzlich erhöht CoinShares die Kostenbarrieren. Jeder kleine UTXO müsste separat berechnet werden. Dieser Prozess wird wirtschaftlich untragbar. Daher erscheint ein Massenraub unter den vorhersehbaren Bedingungen unpraktisch.
Neben den Risiken bei der Speicherung spricht CoinShares auch über Signatursysteme. Bitcoin verwendet ECDSA- und Schnorr-Signaturen. Diese Systeme könnten durch leistungsstarke Quantencomputer geschwächt werden. Experten betonen jedoch, dass solche Maschinen heute nicht verfügbar sind.
Wichtig ist, dass das Bitcoin-Mining einer geringeren Exposition ausgesetzt ist. Das Mining basiert auf SHA-256-Hashing. Selbst mit Grovers Algorithmus sind die Vorteile noch begrenzt. Daher würde die Sicherheit des Minings nicht plötzlich zusammenbrechen, sondern allmählich nachlassen.
Darüber hinaus bietet die Bitcoin-Entwicklung die Möglichkeit, Upgrades durchzuführen. Das Netzwerk kann Soft Forks oder einen Hard Fork durchlaufen. Diese Änderungen könnten eine post-quantum-kryptografische Sicherheit bringen. Daher sind langfristige Schutzmaßnahmen weiterhin möglich, erklären Analysten.
Benchmark und andere Forscher teilen ähnliche Ansichten. Sie bezeichnen die Bedrohungen durch Quanten als ingenieurtechnische Herausforderungen. Diese Herausforderungen ähneln den kryptografischen Übergängen der Vergangenheit. Bitcoin konnte sich in der Vergangenheit anpassen, ohne das Vertrauen in das Netzwerk zu verlieren.
Was noch wichtiger ist: CoinShares legt Wert auf die Bereitschaft der Community. Entwickler sind aktiv an der Erforschung quantenresistenter Methoden beteiligt. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein im gesamten Ökosystem. Diese Vorbereitung mildert zukünftige Schocks ab.
Aus Marktsicht scheint es keinen unmittelbaren Grund zur Panik zu geben. Nur ein Bruchteil des Angebots ist theoretisch exponiert. Selbst dieser Bruchteil ist praktisch nicht angreifbar. Daher hat dies derzeit keinen Einfluss auf die Preisstabilität.
Dennoch kann langfristige Planung entscheidend sein. CoinShares fördert die Überwachung durch Quanten-Analysen. Graduale Upgrades müssen sich an technologischen Meilensteinen orientieren. So besteht kein Druck, Entscheidungen unter Zeitdruck zu treffen.
Abschließend betrachtet, stellt CoinShares das Quantencomputing in den Hintergrund. Die Sicherheit von Bitcoin ist unter den aktuellen Bedingungen großartig. Mit der Zeit, durch Planung und Upgrades, kann sich das Netzwerk sicher weiterentwickeln. Daher ist das Quantenrisiko weit entfernt von alarmierend, sondern handhabbar.
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