Stablecoin-Zuflüsse haben sich verdoppelt, während der Bitcoin-Preis gefallen ist, was auf eine Kapitalpositionierung in Nähe der Ausführungszonen hinweist.
Steigende Zuflüsse über dem 90-Tage-Durchschnitt deuten auf eine erneute Teilnahme während Marktunsicherheiten hin.
Anhaltender Verkaufsdruck zeigt, dass die Nachfrage sich formiert, aber das Angebot noch nicht vollständig absorbiert wurde.
Der Bitcoin-Preis hat kürzlich Mehrmonatstiefs bei etwa 60.000 bis 65.000 US-Dollar erreicht und die Schwäche bis Anfang Februar 2026 verlängert. Trotz breiter Volatilität und ETF-Abflüssen haben sich Angebot und Zuflüsse von Stablecoins deutlich ausgeweitet.
Das gesamte Ökosystem hat neue Höchststände über 310 Milliarden US-Dollar überschritten. Dies deutet darauf hin, dass Kapital aktiv bleibt und bereit ist, eingesetzt zu werden, auch wenn die Preise unter Druck stehen.
Stablecoin-Zuflüsse in Bitcoin-Aktivitäten haben sich während eines anhaltenden Preisrückgangs deutlich erhöht. Börsendaten zeigen, dass ERC-20-Stablecoin-Zuflüsse innerhalb weniger Wochen fast verdoppelt wurden, was eine erneute Beteiligung der Marktteilnehmer signalisiert.
Ende Dezember lag der sieben Tage Durchschnitt der Zuflüsse bei etwa 51 Milliarden US-Dollar, was auf verhaltene Nachfrage und korrigierende Handelsbedingungen hinweist. Aktuelle Werte nähern sich 98 Milliarden US-Dollar und übersteigen den 90-Tage-Durchschnitt von 89 Milliarden US-Dollar.
Diese Bewegung deutet auf eine Veränderung im Kapitalverhalten hin, anstatt auf zufällige Schwankungen. Stablecoins bewegen sich typischerweise zu Börsen, wenn Investoren Transaktionen vorbereiten, anstatt sie langfristig zu lagern.
Stablecoin-Zuflüsse verdoppeln sich trotz anhaltenden Verkaufsdrucks
„Positives Signal, da es zeigt, dass das Interesse der Investoren bei dieser Korrekturstufe allmählich zurückkehrt.“ – Von @Darkfost_Coc
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— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) 6. Februar 2026
Stablecoin-Zuflüsse und Bitcoin-Metriken zeigen, dass das Angebot stärker ist als die unmittelbare Nachfrage. Die Preisschwäche besteht weiterhin, weil der Verkauf die Fähigkeit des Marktes, das verfügbare Volumen zu absorbieren, übersteigt.
Mehrere Faktoren tragen zu diesem Druck bei, darunter Gewinnverteilungen von früheren Hochs und Portfolio-Rebalancing durch größere Inhaber. Zwangsliquidationen spielen ebenfalls eine Rolle, da die Volatilität hoch bleibt.
Trotz dieser Faktoren steigen die Kapitalzuflüsse eher an als ab. Dies deutet darauf hin, dass die Distribution auf die aufkommende Nachfrage trifft, anstatt isoliert zu erfolgen.
Märkte bilden oft Tiefpunkte, nachdem die Nachfrage erscheint, aber bevor die Preise stabilisieren. Frühteilnehmer absorbieren das Angebot, während der Preis noch nach unten tendiert.
Dieses Muster spiegelt eine Übergangsphase wider, in der der Verkaufsdruck allmählich nachlässt. Über die Zeit können anhaltende Zuflüsse den Abwärtsmomentum verringern und die strukturelle Stabilisierung unterstützen.
Das Vorhandensein von Liquidität während Schwächephasen unterscheidet sich von Crash-Situationen, bei denen in der Regel die Zuflüsse sinken und das Engagement nachlassen. Aktuelle Daten deuten auf eine Teilnahme hin, nicht auf einen Rückzug.
Stablecoin-Zuflüsse, sowie die Bewegung von Bitcoin über den 90-Tage-Durchschnitt signalisieren einen Regimewechsel bei der kurzfristigen Kapitalverwendung. Die vergangenen Monate waren geprägt von Zögern und begrenzter Börsenpositionierung.
Jetzt beschleunigen die Zuflüsse, anstatt flach zu bleiben. Das deutet darauf hin, dass kurzfristige Trader und längerfristige Teilnehmer bei ungünstigen Preisbedingungen wieder einsteigen.
Ein solches Verhalten tritt typischerweise während Akkumulationsphasen auf, nicht bei späten Rallys im Zyklus. Kapital positioniert sich vor der Bestätigung, anstatt der Aufwärtsdynamik hinterherzujagen.
Liquidität wirkt als stabilisierende Kraft, wenn das Vertrauen schwindet. Ohne frische Zuflüsse verschärfen sich Abwärtsbewegungen oft, da die Bid-Tiefe schwindet.
Das aktuelle Umfeld zeigt, dass Liquidität vor der Preisrückkehr eintrifft. Käufer sind vorhanden, aber Verkäufer kontrollieren noch die kurzfristige Bewegung.
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