JPMorgan: Der Markt ist bei den AI-beeinflussten Softwareaktien zu pessimistisch, kurzfristig besteht die Chance auf eine Erholung

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J.P. Morgan Strategieteam weist darauf hin, dass die jüngsten Kursverluste bei Softwareaktien durch eine übermäßige Angst vor einer schnellen Ablösung traditioneller SaaS-Unternehmen durch KI getrieben wurden, was zu extremen Kurskorrekturen führte. Das Team ist der Ansicht, dass die Marktstimmung zu pessimistisch ist und dass bei weiterhin soliden Fundamentaldaten kurzfristig eine Erholung bei Softwareaktien mit Chancen auf eine Aufwärtsbewegung besteht.

Übermäßige Angst vor KI-Auswirkungen belastet Softwareaktien

J.P. Morgan erklärt, dass die jüngsten Marktängste, die potenzielle Beeinträchtigung des traditionellen Software-als-Dienstleistungs-Geschäftsmodells durch KI, übertrieben sind, was zu einer „historischen“ Abwärtsbewegung bei Softwareaktien führte. Der Markt sieht KI allgemein als den entscheidenden Faktor, der bestehende Softwareunternehmen kurzfristig umwerfen könnte. Diese Erwartungen spiegeln sich direkt in den Kursen wider und verursachen eine starke Korrektur im gesamten Softwaresektor.

Pessimistische Stimmung ist übertrieben, kurzfristiges Risiko-Rendite-Profil beginnt sich zugunsten einer Erholung zu verschieben

J.P. Morgan stellt fest, dass die Bewertung der kurzfristigen Auswirkungen von KI auf die Softwarebranche deutlich zu pessimistisch ist. Derzeit findet eine große Bereinigung der Investitionen statt, die Stimmung ist insgesamt eher bearish. Bei weiterhin soliden Fundamentaldaten der Softwarebranche hat sich jedoch das Risiko-Rendite-Verhältnis bereits zugunsten einer kurzfristigen Erholung verschoben.

Das Team erwähnt auch, dass nach dieser „extremen Kurskorrektur“ die Bedingungen für eine kurzfristige Kapitalzufuhr in den Softwaresektor allmählich wieder erfüllt sind.

KI-resistente Aktien, Unternehmenssoftware mit kurzfristigem Puffer

J.P. Morgan empfiehlt, die Gewichtung in „hochwertige, KI-resistente“ Softwareunternehmen zu erhöhen und nennt Microsoft und CrowdStrike (CRWD) als Beispiele. Diese Unternehmen können KI in ihre Arbeitsprozesse integrieren und profitieren möglicherweise von Effizienzsteigerungen durch KI.

Zudem verfügen Unternehmenssoftware allgemein über hohe Wechselkosten und langfristige Verträge, was es Kunden erschwert, kurzfristig Systeme zu wechseln, und somit einen gewissen Puffer gegen kurzfristige Schocks bietet.

Langfristige Ablösung ungewiss, Gewinnpotenzial bei Softwareaktien bleibt bestehen

J.P. Morgan-Strategen betonen, dass es langfristig unklar ist, ob traditionelle Softwareunternehmen durch KI ersetzt werden. Für die aktuelle Phase ist die Marktstimmung jedoch zu pessimistisch, was die Angst vor einer vollständigen Umwälzung durch KI übertrieben erscheinen lässt.

Das Team ergänzt, dass die Quartalsberichte der Softwareunternehmen im vierten Quartal insgesamt positiv ausfallen. Analysten erwarten für 2026 ein Gewinnwachstum der Softwarebranche von etwa 16,8 %, was zeigt, dass die Fundamentaldaten nicht so pessimistisch sind, wie die Kursentwicklung vermuten lässt. Diese Einschätzung stimmt mit den Ansichten des Morgan Stanley-Strategieteams überein, das glaubt, dass US-Technologiewerte noch weiteres Aufwärtspotenzial haben. Die jüngste Korrektur bei Softwareaktien bietet zudem eine attraktive Einstiegsgelegenheit.

(Dan Ives: Positiv für SaaS-Anbieter wie Salesforce, ServiceNow, Markt unterschätzt KI-Anwendungspotenzial)

Dieser Artikel „J.P. Morgan: Übermäßige Pessimismus gegenüber KI-Auswirkungen auf Softwareaktien, kurzfristige Erholung möglich“ erschien zuerst bei ABMedia, Chain News.

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