Aave-Gründer skizziert $200T DeFi-Infrastrukturfinanzierungsvision

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  • Er argumentiert, dass DeFi sich vom Angebot an Liquidität hin zur Infrastrukturnachfrage verschieben muss, indem asset-gesicherte Onchain-Kredite genutzt werden.

  • Zielbranchen sind Solar, Rechenzentren, GPUs, Robotik, Transport, Wasser, Kernenergie und Raumfahrt.

  • Aave V4 und tokenisierte RWAs könnten ertragsbringende Stablecoins und direkte, besicherte Infrastrukturkredite ermöglichen.

Der Gründer und CEO von Aave, Stani Kulechov, hat ein detailliertes Rahmenwerk veröffentlicht, das beschreibt, wie dezentrale Finanzen die globale Infrastruktur finanzieren könnten. Der öffentlich geteilte Aufsatz erklärt, wie Aaves Liquiditätsmodell die Nachfrage nach Infrastrukturfinanzierung adressieren könnte. Kulechov erläuterte, warum asset-gesicherte Kredite mit Aaves bestehenden Onchain-Mechanismen übereinstimmen.

Liquiditätsstärke und Verschiebung hin zur Nachfrage

Kulechov erklärte, dass DeFi bereits die Kapitalallokation auf der Angebotsseite verbessert hat. Er erläuterte, dass Onchain-Liquidität effizient in risikoadjustierte Renditen fließt. Laut ihm hat Aave aufgrund von Vertrauen und Kosteneffizienz Liquidität im Wert von mehreren zehn Milliarden aufgenommen.

Er schrieb jedoch, dass die nächste Phase für DeFi die Nachfrage ansprechen sollte. Er beschrieb Infrastrukturfinanzierung als eine Möglichkeit, das Liquiditätsgleichgewicht neu auszubalancieren. Er fügte hinzu, dass Infrastrukturkredite gut zum Aave-Modell passen, indem sie gegen Vermögenswerte und nicht gegen Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers vergeben werden.

Infrastrukturkategorien und Kapitalabschätzungen

Kulechov listete Infrastrukturvermögenswerte auf, die er als entscheidend für das langfristige wirtschaftliche Wachstum ansah. Dazu gehörten Solar, Batterien, Rechenzentren, GPUs, Robotik, elektrifizierter Transport, Wasserentsalzung, Mineralien, Kohlenstoffbindung, Kernenergie und Raumfahrt. Er schätzte, dass der kombinierte Kapitalbedarf bis 2050 zwischen 100 Billionen und 200 Billionen US-Dollar liegen könnte.

Er schrieb, dass allein Solar- und Batterinfrastruktur bis zu 30 Billionen US-Dollar erfordern könnten. Rechenzentren und GPUs könnten bis zu 35 Billionen US-Dollar benötigen. Robotik, Elektrifizierung des Transports und Wasserinfrastruktur wurden jeweils mit mehreren Billionen Dollar geschätzt. Raumfahrtinfrastrukturprognosen reichten von 2 Billionen bis 50 Billionen US-Dollar, abhängig von den Kostenreduktionen bei Starts.

Finanzierungsmodelle und Rolle von Aave

Kulechov skizzierte zwei DeFi-Finanzierungswege. Der erste umfasst ertragsbringende Stablecoins, die durch Offchain-Einnahmen gedeckt sind. Er nannte Beispiele wie Ethenas sUSDe und USD.ai. Er erklärte, dass höhere Renditen innerhalb von Aave Kreditkreisläufe schaffen könnten.

Der zweite Weg beinhaltet die direkte Besicherung tokenisierter Infrastrukturvermögenswerte. In diesem Modell behalten die Kreditnehmer die Wertsteigerung der Vermögenswerte, während sie Zinsen an Onchain-Kreditgeber zahlen. Er bemerkte, dass Aave bereits ähnliche Strukturen mit kryptobasierten Krediten und RWA-Fonds unterstützt.

Er fügte hinzu, dass die Hub-and-Spoke-Architektur von Aave V4 eine schrittweise Erweiterung von risikoärmeren Infrastrukturprojekten unterstützen könnte. Laut Kulechov positioniert sich Aave damit als Basisliquiditätsschicht für Infrastrukturfinanzierungen.

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