Gate News-Meldung: Am 30. März schrieb der US-Senator Richard Blumenthal an SEC-Vorsitzenden Paul Atkins, um Fragen zur kurzen Amtszeit der ehemaligen Leiterin der Strafverfolgungsbehörde, Margaret Ryan, und zu den Gründen für ihre Abberufung zu stellen. Dabei äußerte er zudem seine Besorgnis darüber, dass die SEC die gegen den Tron-Gründer Justin Sun gerichteten Vorwürfe zurückgenommen hat. Ryan war im September 2025 angetreten und im März 2026 wieder ausgeschieden; ihre Amtszeit dauerte lediglich 6 Monate. In dem Schreiben erklärte Blumenthal, dass ihre plötzliche Abberufung Fragen aufwerfe, insbesondere angesichts von Berichten, wonach hochrangige SEC-Mitglieder in die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden eingegriffen hätten, um die Weiterverfolgung von Fällen gegen bestimmte Kryptounternehmen zu begrenzen. Medienberichten zufolge habe Ryan versucht, die Untersuchungen zu Fällen, die Betrug betreffen, zu verstärken, darunter auch Ermittlungen zu Fällen mit Bezug zu Personen aus dem Umfeld von Präsident Biden, sei dabei jedoch auf Widerstand von Teilen der republikanischen Führungsebene des Ausschusses gestoßen. Bei dem Fall von Justin Sun seien die Differenzen besonders deutlich. Zuvor hatte die SEC in der Biden-Regierung Justin Sun und seine verbundenen Unternehmen beschuldigt, über die TRX- und BTT-Token eine nicht registrierte Wertpapieremission durchgeführt zu haben, und zudem, durch Wash-Trading den Markt manipuliert zu haben; außerdem habe man angeblich Prominenten Zahlungen geleistet, um nicht offengelegte Werbemaßnahmen zu finanzieren. Unter der aktuellen Regierung hat die SEC mehrere Durchsetzungs- bzw. Vollstreckungsverfahren gegen Kryptounternehmen, darunter auch gegen ein bestimmtes CEX, zurückgenommen, was die Aufmerksamkeit des Marktes auf einen möglichen Richtungswechsel bei der Regulierung lenkt.