Gate News meldet, am 13. März kündigte das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums Sanktionen gegen sechs Einzelpersonen und zwei Organisationen an, die an einem von Nordkorea geplanten IT-Arbeiter-Betrug beteiligt sind. Die Einnahmen aus diesem Plan werden zur Finanzierung nordkoreanischer Waffenkonzerne verwendet.
Die sanktionierten Organisationen umfassen das nordkoreanische Unternehmen Amnokgang Technology Development Company sowie das vietnamesische Unternehmen Quangvietdnbg International Services Company Limited, dessen CEO Nguyen Quang Viet beschuldigt wird, durch Kryptowährungen 2,5 Millionen US-Dollar zur Geldwäsche für das Netzwerk beigetragen zu haben. Do Phi Khanh, Hoang Van Nguyen, Yun Song Guk, Hoang Minh Quang und York Louis Celestino Herrera wurden ebenfalls wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an diesem Netzwerk sanktioniert. Das Betrugsnetzwerk operiert in Nordkorea, Vietnam, Laos und Spanien.
Die Sanktionen frieren alle Vermögenswerte der genannten Personen und Organisationen in den USA ein und verbieten ihnen jegliche Finanztransaktionen oder Geschäftsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten. Zudem listet das OFAC 21 Kryptowährungs-Adressen auf den Ethereum- und Tron-Netzwerken in die Sanktionsliste aufgenommen.
Chainalysis erklärt, dass der nordkoreanische IT-Arbeiter-Betrug auf gestohlenen und erfundenen Identitäten basiert, um Positionen in globalen Unternehmen zu erlangen, und möglicherweise Malware in Firmennetzwerke einschleust, um sensible Informationen zu stehlen.