Strategy Inc., der weltweit größte Unternehmens-Bitcoin-Inhaber, sitzt auf etwa 3,8 Milliarden US-Dollar an unrealisierten Verlusten, nachdem ein Marktrückgang BTC unter 71.000 US-Dollar gedrückt hat.
Der jüngste Rückgang von Bitcoin hat die Preise laut TradingView-Daten auf Niveaus zurückgebracht, die zuletzt um die US-W Wahl 2024 gesehen wurden. Die Kryptowährung ist im Jahr 2026 bisher um etwa 19 % gefallen, angesichts der Marktschwäche.
Für Strategy ist die Auswirkung zunehmend auf die Bilanz sichtbar. Das Unternehmen hält 713.502 Bitcoins, die zu einem Durchschnittspreis von 76.052 US-Dollar pro Coin erworben wurden, was einer Gesamtinvestition von etwa 54,3 Milliarden US-Dollar entspricht.
Bei aktuellen Preisen in der Nähe von 70.827 US-Dollar sind diese Bestände jetzt etwa 50,53 Milliarden US-Dollar wert. Das hinterlässt dem Unternehmen mehr als 3,7 Milliarden US-Dollar an unrealisierten Verlusten.
Inzwischen zeigte die Bitcoin-Position von Strategy im Oktober vor einigen Monaten noch Höchstgewinne in Höhe von fast 33 Milliarden US-Dollar. In etwa vier Monaten haben sich diese Gewinne in Multimilliardenverluste verwandelt, was die Größenordnung der Volatilität des Kryptomarktes unterstreicht.
Mit dem Rückgang der Bitcoin-Preise geriet auch die Aktie von Strategy unter erneuten Druck. Die Aktien von MSTR schlossen am Mittwoch um 3 % bei 129 US-Dollar und sanken im After-Hours-Handel weiter. Die Aktie liegt jetzt mehr als 70 % unter ihrem Höchststand im Juli 2025 und ist seit Jahresbeginn um etwa 18 % gefallen.
Trotz des zunehmenden Drucks zeigt die Führung des Unternehmens wenig Bereitschaft, den Kurs zu ändern. Vorstandsvorsitzender Michael Saylor hat die langfristige Bitcoin-Strategie von Strategy weiterhin verteidigt, trotz Papierverlusten und fallendem Aktienkurs.
Diese Haltung bleibt bestehen, während Strategy sich seinem Quartalsbericht für das vierte Quartal nähert und einer verstärkten Prüfung hinsichtlich der Schulden ausgesetzt ist, die zur Finanzierung der Bitcoin-Akquisitionen verwendet wurden. Saylor hat betont, dass kurzfristige Preisschwankungen die langfristige Überzeugung des Unternehmens nicht untergraben.
Während Strategy standhaft bleibt, wachsen die Bedenken unter Marktbeobachtern hinsichtlich der breiteren Auswirkungen fallender Bitcoin-Preise.
Zur Einordnung: Wie bereits von The Crypto Basic berichtet, hat Michael Burry, ein bekannter Investor und Hedgefonds-Manager, gewarnt, dass ein anhaltender Abschwung zu einem größeren finanziellen Stress führen könnte, da die jüngsten Kursbewegungen Bitcoins Ruf als Absicherungsanlage in Zeiten der Unsicherheit in Frage stellen.
Burry hat spezifische Kursniveaus hervorgehoben, bei denen der Abwärtsdruck zunehmen könnte. Insbesondere hat er angedeutet, dass ein anhaltender Handel unter 70.000 US-Dollar zu erheblichen Verlusten für große institutionelle Inhaber führen könnte. Besonders hat er Strategy als besonders exponiert identifiziert.
Unter solchen Bedingungen schätzt Burry, dass die Verluste von Strategy 4 Milliarden US-Dollar übersteigen könnten, was den Zugang zu Kapitalmärkten einschränken könnte. Über Strategy hinaus warnt er, dass andere Institutionen Verluste von 15 % bis 20 % bei ihren Bitcoin-Beständen erleiden könnten – Rückgänge, die zu strengeren Risikokontrollen im gesamten Finanzsystem führen könnten.
Abschließend hat er auch gewarnt, dass ein weiterer Rückgang in Richtung 60.000 US-Dollar eine existenzielle Herausforderung für Strategy darstellen könnte, angesichts des Ausmaßes ihrer Exponierung.
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