Grayscale-Bericht zeigt, dass die Korrelation zwischen Bitcoin und Software-Technologieaktien bis zu 0,73 beträgt, was kurzfristig eher auf ein risikoreiches Wachstumsvermögen hindeutet und nicht auf ein Absicherungsinstrument.
(Frühere Zusammenfassung: Bitcoin erholt sich auf 70.000 US-Dollar, Analyse der schwachen Logik hinter der Erholung)
(Hintergrund: Michael Saylor „Wir werden nicht verkaufen“: Strategy mit einem Verlust von 6,5 Milliarden US-Dollar bleibt bei dauerhaftem Bitcoin-Kauf)
Zach Pandl, Leiter der Forschungsabteilung bei Grayscale, veröffentlichte heute (11.) einen Bericht, in dem er darauf hinweist, dass Bitcoin sich in einer „Rollenentwicklung“ befindet. Daten zeigen, dass die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold auf einem Tiefstand ist, während die 30-Tage-Rolling-Korrelation mit dem Software-ETF (IGV) bei 0,73 liegt, was darauf hindeutet, dass sich der Marktverhalten eher einem risikoreichen Wachstumsvermögen annähert.
Während der Goldpreis den historischen Höchststand von 5.000 US-Dollar pro Unze herausfordert, schwankt Bitcoin weiterhin mit den US-Technologiesektoren. Pandl erklärt:
Es ist unrealistisch zu erwarten, dass Bitcoin in so kurzer Zeit Gold ersetzen wird.

Der Grayscale-Bericht analysiert weiter, dass die hohe Kopplung zwischen Bitcoin und Tech-Aktien hauptsächlich auf die Verbreitung von ETF-Aktivitäten zurückzuführen ist. Mit dem massiven Eintritt institutioneller Gelder in den Bitcoin-Markt über ETFs wird diese Anlageklasse immer enger mit dem traditionellen Finanzsystem verbunden.
Wenn makroökonomische Risiken steigen, verkaufen Institutionen oft zuerst volatile Vermögenswerte wie Bitcoin, anstatt sie als sicheren Hafen zu betrachten.
KI-Schockwelle und Bitcoin?
Einige Analysten meinen, dass der Markt Bitcoin als eine zukünftige fundamentale Wachstumsanlage der digitalen Wirtschaft betrachtet. Wenn also künstliche Intelligenz (KI) die traditionelle Softwarebranche beeinträchtigt, ist es schwierig, dass Bitcoin unberührt bleibt. Dies erklärt, warum Bitcoin gemeinsam mit Software-Technologieaktien unter Druck steht, die KI-Wettbewerb ausgesetzt sind.
Grayscale sieht jedoch in diesem Phänomen keinen Misserfolg von Bitcoin als Wertspeicher, sondern eine notwendige Entwicklung nach seiner Integration in das traditionelle Finanzsystem. Der Bericht weist darauf hin, dass Gold seit Tausenden von Jahren eine Währungsfunktion innehat und bis Anfang der 1970er Jahre das Rückgrat des internationalen Währungssystems war. Im Vergleich dazu befindet sich Bitcoin, mit nur 17 Jahren Geschichte, derzeit in einer „Anlauf- und Entwicklungsphase“.
Insgesamt bleibt Grayscale optimistisch hinsichtlich der langfristigen Perspektiven von Bitcoin. Der Bericht ist der Ansicht, dass Bitcoin sich mit der fortschreitenden Digitalisierung und Tokenisierung der Weltwirtschaft weiterhin in Richtung eines langfristigen Wertspeichers entwickeln wird. Investoren sollten jedoch erkennen, dass sich Bitcoin in dieser Übergangsphase eher wie ein risikoreiches Wachstumsvermögen verhält und nicht wie ein traditionelles Absicherungsinstrument.

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