RWA Tokenisierungsplattform OpenEden veröffentlicht dringenden Warnhinweis: Die DNS-Server ihrer offiziellen Website und des Portals wurden mutmaßlich manipuliert. Nutzer werden aufgefordert, vorerst keinen Kontakt mit den entsprechenden Domains aufzunehmen, um den Verlust von Wallet-Assets zu vermeiden.
(Frühere Meldung: Standard Chartered Tochtergesellschaft Zodia Custody kooperiert mit OpenEden! Bietet Staking-Erträge für Token-Halter)
(Hintergrund: Analyse des koreanischen Kryptomarktes: Wer steuert die Transaktionen und Narrative hinter 16 Millionen Nutzern?)
OpenEden ist eine weltweit führende Plattform für die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA). Unter ihrem Dach befindet sich der von der Bank of New York Mellon (BNY) verwaltete Tokenisierte US-Staatsanleihenfonds TBILL, der erste auf der Blockchain gelistete Staatsanleihen-Produkt, das sowohl von S&P mit „AA+“ als auch von Moody’s mit „A“ bewertet wurde. Es ist in Asien und Europa marktführend.
Das OpenEden-Team gibt an, dass die DNS (Domain Name System) ihrer Website und des Portals derzeit mutmaßlich manipuliert wurde. Das bedeutet, dass Nutzer beim Eingeben der OpenEden-URL möglicherweise auf bösartige Websites umgeleitet werden. Bei der Verbindung mit einer gefälschten Website und der Signierung von Transaktionen könnten Assets gestohlen werden.
Das Team warnt nachdrücklich: Vor Behebung des Problems keinen Zugriff auf oder keine Interaktion mit irgendeiner OpenEden-Domain durchführen.
Es scheint, dass die DNS sowohl von https://t.co/T3PjB5U1pL als auch https://t.co/tHu4ZxlYY0 kompromittiert wurde. NICHT mit ihnen interagieren.
Alle Reserve-Assets bleiben SAFU und können über https://t.co/0VFOLbwoPk verifiziert werden.
Dennoch, NICHT mit den Domains interagieren, da dies zum Verlust führen kann…
— OpenEden (@OpenEden_X) 16. Februar 2026
OpenEden betont außerdem, dass alle on-chain Reserve-Assets weiterhin sicher (SAFU) sind und nicht betroffen wurden. Nutzer können die Chainlink Reserve Proof-Seite nutzen, um die zugrunde liegenden Vermögenswerte des USDO-Stablecoins und des TBILL-Fonds unabhängig zu verifizieren.
DNS-Hijacking ist eine gängige Angriffsmethode in der Krypto-Branche. Hacker infiltrieren Domain-Registrare oder DNS-Dienste, um legitime Websites auf Phishing-Seiten umzuleiten. Zuvor waren DeFi-Protokolle wie Balancer und Curve Finance von ähnlichen Angriffen betroffen. Das OpenEden-Team untersucht den Vorfall und wird zeitnah weitere Updates veröffentlichen.
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