Bitcoin wurde am 18. Februar nahe 66.000 US-Dollar unverändert gehandelt und zeigte trotz starker intraday-Schwankungen wenig Momentum. Die Tagesdebatte konzentrierte sich auf Kommentare des Cryptoquant-CEO Ki Young Ju, der in Frage stellte, ob ruhende Coins — einschließlich Satoshis 1,1 Millionen Bitcoins — jemals auf Protokollebene eingefroren werden sollten.
Bitcoin zeigte am Mittwoch ein charakteristisches Mangel an Momentum und blieb weitgehend in einer Spanne, obwohl die Community in einen heftigen ideologischen Bürgerkrieg verwickelt war. Im Verlauf der vorangegangenen 24 Stunden schwankte die führende Kryptowährung zwischen 65.840 und 68.000 US-Dollar. Während der Preis mehrere Male schnelle „Whipsaw“-Bewegungen erlebte — kurzzeitig abweichend, bevor eine schnelle Korrektur erfolgte — fand er letztlich sein Gleichgewicht innerhalb dieser engen Spanne.
Stand 15 Uhr EST wurde Bitcoin erneut knapp unter der Marke von 66.000 US-Dollar gehandelt, was einen Rückgang von 2,6 % im Tagesverlauf bedeutete. Diese Kursentwicklung führte dazu, dass die gesamte Marktkapitalisierung der Krypto-Wirtschaft im Wesentlichen sinkt, was auch eine „Abwartende“-Haltung der institutionellen Händler widerspiegelt.
Das Hauptthema des Tages wurde von Cryptoquant-CEO Ki Young Ju dominiert, dessen neuester X-Artikel Schockwellen durch das Ökosystem schickte. Ju stellte der Community eine pointierte Frage: Soll das Protokoll einen „Freeze“ für ruhende Coins, insbesondere Satoshis legendären 1,1 Millionen BTC-Bestand, autorisieren?
„Würden Sie es unterstützen, ruhende Coins, einschließlich Satoshis, einzufrieren, um BTC vor Quantenangriffen zu schützen? Oder widerspricht das dem Kernethos von Bitcoin? Wenn das allein uns schon spaltet, muss die Quanten-Debatte jetzt beginnen“, schrieb der Cryptoquant-Funktionär.
Ju schätzt, dass derzeit 6,89 Millionen BTC in Legacy-P2PK-Adressen (Pay-to-Public-Key) gespeichert sind. Da diese älteren Adresstypen öffentliche Schlüssel direkt auf der Blockchain offenlegen, sind sie theoretisch anfällig für zukünftige Quantencomputing-Angriffe, die private Schlüssel ableiten und die Gelder abziehen könnten.
Kritiker haben jedoch die Idee solcher Änderungen als fundamentalen Verrat an der Kernwertigkeit von Bitcoin kritisiert. Um diese Coins einzufrieren, wäre eine drastische Protokoll-Upgrade notwendig, das effektiv die Regel der Unveränderlichkeit bricht. Obwohl es eine breite Übereinstimmung hinsichtlich der langfristigen Bedrohung durch Quantencomputing gibt, ist die Community weiterhin heftig gespalten darüber, ob die Heilung schlimmer ist als die Krankheit.
Trotz der hochrangigen Debatte um Satoshis Coins schien die Kursentwicklung von Bitcoin am 18. Februar weitgehend losgelöst von innerpolitischen Themen und konzentrierte sich stattdessen auf die eskalierenden Kriegstrommeln im Nahen Osten. Medienberichte deuten darauf hin, dass US- und israelische Militärschläge gegen den Iran unmittelbar bevorstehen, eine Entwicklung, die die Region in einen Zustand totaler kinetischer Konflikte stürzen könnte.
Polymarket-Wahrscheinlichkeiten für die Eskalation zwischen den USA und dem Iran am 18. Februar 2026, 15 Uhr EST.
Ein größerer Konflikt wird erwartet, kritische Handelswege zu stören und die Rohölpreise in die Höhe zu treiben. Für Bitcoin bleibt die Auswirkung Gegenstand intensiver Spekulationen. Während es lange als digitales Gold gepriesen wurde, deuten jüngste Kurskorrelationen darauf hin, dass Bitcoin sich mehr wie ein risikoreiches Tech-Asset verhält. Das bedeutet, im Falle eines regionalen Konflikts könnten Investoren zunächst in sichere Anlagen wie US-Staatsanleihen und Gold flüchten.
Dies könnte weiteren Abwärtsdruck auf Bitcoin ausüben, da die Liquidität auf den globalen Märkten enger wird.
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