Trump's State of the Union Address enthält keine Hinweise auf Kryptowährungen und gibt kein Signal für Zinssenkungen, hohe Zinsen drücken Bitcoin und Risikoanlagen

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Am 25. Februar hielt US-Präsident Trump eine fast zweistündige Rede zur Lage der Nation, womit er einen Rekord für die längste Rede in der Geschichte aufstellte, doch obwohl die Rede Kernthemen wie Besteuerung, künstliche Intelligenz, Zölle und Inflation behandelte, wurde die Kryptowährungspolitik oder die Richtung der Regulierung digitaler Vermögenswerte überhaupt nicht erwähnt. Obwohl seine Kinder Donald Trump Jr. und Eric Trump beide tief in Kryptoprojekte wie World Liberty Financial involviert sind, sind digitale Vermögenswerte noch nicht Teil des offiziellen politischen Narratives.

Auf makroökonomischer Ebene verteidigte Trump die Zollpolitik in seiner Rede und äußerte seine Unzufriedenheit mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, während er seine Position veröffentlichte, dass die Zölle auf anderem legalem Weg aufrechterhalten würden. Die wiederholte Anpassung der Zollsätze von 10 % auf 15 % hat jedoch die Unsicherheit in der Handelspolitik verschärft. Die Aussetzung von Handelsabkommen durch die EU und die Verzögerung der Verhandlungen durch Indien haben die globalen makroökonomischen Risikoprämien erhöht und so direkt die Preislogik von Risikoanlagen beeinflusst.

Auch die Inflation ist zum Fokus des Marktes geworden. Trump prognostiziert, dass die Kerninflation bis Ende 2025 auf 1,7 % sinken wird, aber der bevorzugte Kern-PCE der Fed liegt weiterhin im Bereich von 3 %, deutlich über dem 2-%-Ziel. Vor dem Hintergrund von Inflations-Persistenz und Zollstörungen kühlen die Markterwartungen an den Zinssenkungspfad der Fed im Jahr 2026 weiter ab, und die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen lange Zeit hoch bleiben, sind gestiegen, was die Bitcoin-Preistrends, die Liquidität des Kryptomarktes und die Bewertung von Risikovermögen weiter unterdrückt.

Bemerkenswert ist, dass KI als eigenständige politische Priorität aufgeführt ist. Trump schlug eine “Schutzverpflichtung für die Nutzer auf”, die von Technologieunternehmen verlangt, eigene Stromanlagen für Rechenzentren zu errichten, und betonte, dass das Stromnetz schwierig ist, den wachsenden Bedarf an KI-Rechenleistung zu unterstützen. Gleichzeitig wurde auch die von Melania Trump geförderte Gesetzgebung zur künstlichen Intelligenz hervorgehoben, was darauf hindeutet, dass die politischen Ressourcen eindeutig auf die KI-Branche und nicht auf die Regulierung von Blockchain und digitalen Vermögenswerten ausgerichtet sind.

Aus Sicht der Marktstruktur bedeuten das Ausbleiben von Zinssenkungssignalen und das Fehlen von Kryptopolitiken, dass der Kryptowährungsmarkt kurzfristig mehr auf makroökonomische Liquidität als auf günstige Politiken setzt. Das hohe Zinsumfeld, die Zöllunsicherheit und die Verlagerung der regulatorischen Prioritäten auf künstliche Intelligenz könnten den Zyklus der Krypto-Asset-Schocks verlängern und die institutionelle Sensibilität gegenüber Makrodaten und dem Kurskurs der Fed stärken.

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