JPMorgan sagt, dass der U.S. CLARITY Act bis Mitte 2026 verabschiedet werden könnte, um Krypto-Regeln, Stablecoin-Erträge und Token-Überwachung zu klären.
Die US-Kryptoindustrie könnte bald klarere bundesstaatliche Regeln sehen, da die Gesetzgeber sich einer Abstimmung über den CLARITY Act nähern.
JPMorgan-Analysten sagen, dass das Gesetz bis Mitte 2026 verabschiedet werden könnte und dazu beitragen könnte, die langjährige Unsicherheit auf den Märkten für digitale Vermögenswerte zu verringern.
JPMorgan-Analysten unter Leitung des Geschäftsführers Nikolaos Panigirtzoglou erwarten, dass der CLARITY Act bis Mitte 2026 genehmigt wird.
Die Bank sagte, dass die Gesetzgebung als Katalysator für die Krypto-Märkte in der zweiten Jahreshälfte wirken könnte. Der Bericht stellte fest, dass die Stimmung weiterhin schwach ist, aber regulatorische Fortschritte den Schwung verändern könnten.
Die Analysten schrieben: „Während die Stimmung auf den Krypto-Märkten negativ bleibt, glauben wir weiterhin, dass eine potenzielle Genehmigung der Marktstrukturgesetzgebung, wahrscheinlich bis Mitte des Jahres, als positiver Katalysator für die Krypto-Märkte in der zweiten Jahreshälfte dienen könnte.“
Die Bank wies auf laufende Diskussionen in Washington hin, was ein Zeichen dafür ist, dass die Verhandlungen aktiv sind.
Ein JPMorgan Chase-Bericht besagt, dass der U.S. CLARITY Act bis Mitte des Jahres verabschiedet werden könnte und als Katalysator für die zweite Jahreshälfte dienen könnte, indem er regulatorische Klarheit schafft, „Regulierung durch Durchsetzung“ beendet, Tokenisierung fördert und die institutionelle Akzeptanz unterstützt. Wichtige Debatten betreffen die Erträge von Stablecoins…
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 2. März 2026
Berichten zufolge hat das Weiße Haus mehrere Treffen zum Gesetz abgehalten. Frühere Erwartungen an Fortschritte im März wurden jedoch nicht erfüllt.
Die Gespräche gehen weiter, während die Gesetzgeber ungelöste Abschnitte des Vorschlags behandeln.
Zwei große Themen bleiben im Gespräch. Eines dreht sich darum, ob Stablecoin-Ausgeber Erträge an Inhaber anbieten können.
Krypto-Firmen unterstützen ertragsbringende Stablecoins, doch Banken argumentieren, dass solche Produkte Einlagen von traditionellen Instituten abziehen könnten.
Ein weiteres Thema betrifft Interessenkonfliktbeschränkungen für öffentliche Beamte.
Einige Gesetzgeber fordern Beschränkungen, die hochrangige Regierungsbeamte und deren Familien daran hindern würden, Krypto-Vermögenswerte zu halten oder zu fördern.
Diese Bestimmungen werden im Rahmen der breiteren Verhandlungen noch geprüft.
Die Gesetzgeber diskutieren auch, wie das Gesetz die Überwachungsrollen zwischen den Behörden definieren soll.
Der Vorschlag zielt darauf ab, klarzustellen, welche Token unter Wertpapier- oder Rohstoffgesetze fallen. Klare Klassifikationen könnten Streitigkeiten zwischen Regulierern und Marktteilnehmern verringern.
Verwandte Lektüre: JPMorgan sieht Krypto-Pluspunkte, wenn der CLARITY Act verabschiedet wird
Der CLARITY Act schlägt einen strukturierten Rahmen für die Ausgabe und den Handel von Token vor.
Er könnte leichtere Registrierungswege für neue Krypto-Projekte einführen. Das Gesetz könnte auch Regeln für Zwischenhändler wie Börsen und Makler definieren.
Die Gesetzgebung könnte die Tokenisierung realer Vermögenswerte, einschließlich Anleihen und Einlagen, unterstützen.
Analysten sagen, dass klarere Regeln Banken und Vermögensverwaltern Anreize geben könnten, blockchain-basierte Dienste auszubauen.
Institutionelle tokenisierte Einlagen könnten im Rahmen des Gesetzes offiziell anerkannt werden.
Steuerliche Bestimmungen werden ebenfalls diskutiert. Das Gesetz könnte Leitlinien für kleine Krypto-Transaktionen und Staking-Belohnungen bieten.
Marktteilnehmer sagen, dass eine definierte steuerliche Behandlung Compliance-Risiken verringern könnte. Bei Verabschiedung könnte das Gesetz ein klareres Betriebsumfeld für digitale Vermögenswerte in den USA schaffen.
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