Der Markt für Altcoins erlebt einen strukturellen Rückgang, 38% der Token nähern sich historischen Tiefstständen, während die Gelder weiterhin in Bitcoin und Ethereum fließen

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Laut Nachrichten vom 4. März zeigen On-Chain-Daten, dass es eine klare Differenzierung im aktuellen Kryptomarkt gibt. Laut dem neuesten Bericht der Blockchain-Datenplattform CryptoQuant handeln etwa 38 % der Altcoins nahe dem Allzeittief, was sogar die Marktentwicklung während der extremen Turbulenzen nach dem FTX-Zusammenbruch übertrifft. Analyst Darkfost wies darauf hin, dass dieser Indikator widerspiegelt, dass eine große Anzahl kleiner und mittelgroßer Token weiterhin weiterhin unter Verkaufsdruck steht, während die Mainstream-Vermögenswerte relativ stabil sind.

Die Daten zeigen, dass der Rückgang und die Dauer der Altcoins in diesem Zyklus Stage-Highs erreicht haben. Im Gegensatz zur starken Liquidation des Marktes im Jahr 2022 gibt es derzeit keinen groß angelegten erzwungenen Ausverkauf am Markt. Analysten gehen davon aus, dass diese Runde des Altcoin-Abschwungs eher auf eine Liquiditätsverschärfung, eine abnehmende Kapitalrisikobereitschaft und einen neu konzentrierten Geldzufluss in ausgefallene Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum zurückzuführen sein könnte.

Dieser Trend wird durch Veränderungen der Marktstruktur weiter verschärft. Da institutionelle Fonds allmählich in den Bereich digitaler Vermögenswerte eintreten, neigen Fonds eher dazu, Vermögenswerte mit stärkerer Liquidität und höherer Marktbekanntheit zu allokieren. Gleichzeitig halten einige Projekte des Public-Chain-Ökosystems weiterhin hohe Aktivität aufrecht, wie das Solana-Ökosystem, das weiterhin Wachstum bei der Beteiligung von Entwicklern und Nutzern aufrechterhält und die Marktmittel weiter auf einige wenige Mainstream-Narrative-Assets konzentriert.

Analysten weisen außerdem darauf hin, dass eine große Anzahl von Altcoin-Preisen nahe historischen Tiefständen Auswirkungen auf die Marktliquidität hat. Die Ordnungsbuchtiefe einiger Token hat sich deutlich verringert, und der Transaktionsschlupf hat sich ausgeweitet, was die Kosten für Kapitalein- und -ausstieg erhöht. Dieses Umfeld kann leicht zu starken Intraday-Kursschwankungen führen und die Unsicherheit des kurzfristigen Handels erhöhen.

Auf regulatorischer Ebene könnte Europas sich entwickelnder regulatorischer Rahmen für digitale Vermögenswerte ebenfalls den Trend der Marktkonzentration stärken. Mit steigenden Compliance-Standards und Offenlegungspflichten neigen Plattformen eher dazu, Krypto-Vermögenswerte mit größerer Transparenz und Liquidität zu unterstützen. Brancheninsider glauben, dass selbst wenn das allgemeine Marktsentiment in Zukunft anzieht, marginale Altcoins ohne fundamentale und ökologische Unterstützung noch lange strukturell benachteiligt sein könnten.

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