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Der neue Gouverneur der Zentralbank von Südkorea verpflichtet sich zu CBDC und Einlage-Token; Haltung zu Stablecoins unklar
Gate News-Meldung, 21. April — Der neu ernannte Gouverneur der Zentralbank von Südkorea, Shin Hyun-song, versprach, die Entwicklung einer zentralbankeigenen digitalen Währung (CBDC) voranzutreiben und Einlage-Token in seiner Antrittsrede am 21. April zu hinterlegen. Er skizzierte Pläne, diese Initiativen in der zweiten Phase des „Han River Project“ auszuweiten und an globalen Kooperationen teilzunehmen, darunter Project Agora, um die Position des Won im globalen Zahlungssystem zu stärken.
In bemerkenswerter Weise erwähnte Shin keine durch den Won gestützte Stablecoin, obwohl südkoreanische Gesetzgeber aktiv das „Digital Asset Basic Law“ vorantreiben, um einen Rechtsrahmen für Stablecoins zu schaffen; entsprechende Gespräche sollen nach den Regionalwahlen am 3. Juni wiederaufgenommen werden. Shin hatte zuvor eine skeptische Haltung zu Stablecoins, als er beim BIS (Bank for International Settlements) tätig war, und argumentierte, Stablecoins könnten keine Fiatwährung ersetzen. Allerdings habe sich seine Haltung Berichten zufolge geändert: Er erklärte nun, dass Won-Stablecoins neben CBDCs koexistieren sollten.
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