Während sich der Markt noch in einer pessimistischen Stimmung befindet, da Bitcoin seit seinem Höchststand im Oktober letzten Jahres um fast 40 % gefallen ist, erkennt man in den On-Chain-Daten eine starke Gegenströmung aus den Tiefen des Meeres. In der vergangenen Woche haben große Wale gegen den Trend etwa 53.000 Bitcoin im Wert von über 4 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Gleichzeitig ist der „Hot Capital Share“-Indikator unter die kritische Unterstützung gefallen, was auf eine vollständige Bereinigung der Spekulationsblase hinweist. Ist dieser Kampf um die Coins zwischen Großinvestoren und Kleinanlegern ein Signal für eine Bodenbildung, die das Ruder herumreißt, oder nur eine kurzfristige Maßnahme zur Verhinderung eines Crashs?
Große Wale kaufen gegen den Trend, über 4 Milliarden US-Dollar in einer Woche investiert
Laut Daten von Glassnode haben die „Mega-Wale“-Wallets, die mehr als 1.000 Bitcoin halten, ihre monatelange Verkaufsphase beendet und in der vergangenen Woche etwa 53.000 Bitcoin hinzugekauft. Diese starke Kaufkraft hat bei der Rückkehr des Bitcoin auf die Marke von 60.000 US-Dollar eine entscheidende Unterstützung geboten und den Preis vor weiterem Rückgang bewahrt. Es ist die größte Einzelwochen-Zunahme seit November letzten Jahres. Analysten weisen darauf hin, dass dieses von Großinvestoren dominierte Kaufverhalten zwar kurzfristig das Marktvertrauen stabilisiert, aber ohne eine breitere Kapitalzufuhr wahrscheinlich nur auf Spekulationen mit vorhandenen Mitteln beruht und den Preis nicht schnell wieder auf historische Höchststände treiben kann.
Hot Capital Share fällt unter die Untergrenze, Spekulationsblase deutlich geschrumpft
Betrachtet man die neueste Grafik des Hot Capital Share, so ist dieser Indikator unter die kritische Zone der roten gestrichelten Linie gefallen und liegt jetzt bei 33,59. Dieses technische Signal zeigt eindeutig, dass kurzfristiges spekulatives Kapital (Short-term, reactive capital) den Markt verlässt, was auf eine „Rückgabe der Kleinanleger“ hindeutet. Der Abwärtstrend der blauen Linie symbolisiert eine vollständige Bereinigung der Coins, wobei die schwankenden Bestände deutlich reduziert wurden. Mit dem Rückgang des Hot Capital bewegt sich der Markt in eine „Kühlphase“, die von langfristigen Haltern dominiert wird. Das bedeutet, dass die kurzfristigen Preisschwankungen deutlich abnehmen, aber auch die Dynamik für einen plötzlichen Anstieg vorerst erloschen ist.
Fehlende neue Kapitalzuflüsse, makroökonomische Katalysatoren notwendig
Obwohl Großinvestoren aktiv die Unterstützung des Marktes sichern, steht die Frage im Raum, wer den nächsten Schub geben soll. Viele Investoren, die über ETFs eingestiegen sind, befinden sich derzeit im Verlust und zeigen wenig Bereitschaft, nachzukaufen. Auch börsennotierte Unternehmen, die Bitcoin in ihre Bilanzen aufgenommen haben, haben aufgrund eigener Aktienkursdrucks ihre Kaufaktivitäten verlangsamt. Die aktuelle Marktreaktion ist noch nicht breit genug, um einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu erzeugen, und allein die defensive Kaufstrategie der Wale reicht nicht aus. Investoren sollten die Geldpolitik der Federal Reserve oder neue regulatorische Entwicklungen genau beobachten. Nur durch eine neue makroökonomische Liquiditätszufuhr kann das ETF-Engagement wieder aktiviert werden, um die aktuelle Preissperre zu durchbrechen.
Dieser Artikel „Große Wale sind zurück? Starke Zuwächse von 53.000 Bitcoin in einer Woche, Kampf um die Coins bei sinkendem Hot Capital“ erschien zuerst bei Chain News ABMedia.
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